Urk. 44
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Urk. 44
Stadtarchiv Geseke, Urkunden
Stadtarchiv Geseke, Urkunden >> 2. Urkunden des städtischen Heilig Geist Hospitals >> 2.1 Grundstücke und Häuser
1501 April 19 (feria secunda post dominicam Quasimodogeniti)
Archivale
Beschreibung: Vor dem kurfürstlichen Richter zu Geseke verkauft Johann Grote an Johann Kannengeter, Bürger zu Geseke, den Eyck-Kamp zu Stalpe.Vor Rotger Buck, weltlichem geschworenen Richter des Kurfürsten von Köln und der Stadt Ghesike verkaufen erblich Johan Grote, Sohn des + Herman Grote, und seine Ehefrau Alheyt an Johan Kannengeter, Bürger zu Ghesike, und dessen Ehefrau Mette ihr Gut zu Stalpe genannt der Eyck-Kamp. Zeugen: Johan und Ebbert Gebrüder Lyneken, die erklären, keinen Erbanspruch auf das verkaufte Gut zu haben, weiter Johan Stympel, Herman Wernse, Herman Motel, Michael Brulle, Hinrik Lodewyges und Johan Gronswag, Bürger zu Ghesike. Urschr. (mnd.), Pergament
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:46 MEZ