Kameralamt Oberndorf (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 125/19 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Finanzen >> Kameralämter (bis 1922 bestehende)
(1756-1805) 1806-1922 (1923-1955)
Überlieferungsgeschichte
Das Kameralamt Oberndorf bestand von 1806 bis 1922.
Auf Grund der Verordnung über die Neuorganisation der Kameralämter vom 6. Juni 1819 - Württ. Reg.Blatt von 1819, Seite 293-304 - hat das Kameralamt die Forst- und Jagdgefälle der Forstreviere Sulz a.N. und Oberndorf des Forstamts Rottweil übernommen.
Von den Verfügungen betr. Änderung der Kameralbezirkseinteilung vom 6. Mai 1837 - Württ. Reg.Blatt von 1837, Seite 224 ff. - und vom 12. Juni 1839 - Württ. Reg.Blatt von 1839, Seite 412 - war das Kameralamt nicht betroffen.
Laut Erlass vom 6. März 1843, Reg.Bl. 1843, Seite 211-228 erhielt das Amt von dem aufgelösten Kameralamt Alpirsbach die nachstehenden Orte zugeteilt:
Alpirsbach, Bach und Altenberg, Betzweiler, Ehlenbogen, Peterzell, Reutin, Römlinsdorf, Rötenbach, Rötenberg, Vierundzwanzig Höfe.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand kam im Rahmen des Beständeausgleichs vom Staatsarchiv Ludwigsburg, wo er unter der Signatur F 73 geführt wurde, in das Staatsarchiv Sigmaringen. Hier erhielt er unter der Signatur Wü 125/19 T 1 weiteren Zuwachs durch die Zugänge 1973/2 (Staatliches Liegenschaftsamt Rottweil, Bestellnummern 461-515) und 1978/27 (Bestellnummern 443-449). Die Bestellnummern 450-460 sind nicht belegt.
Der Bestand umfasst 515 Akten im Umfang von 4,5 lfd.m.
Im Herbst 2011 wurde das maschinenschriftliche Findbuch im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel digitalisiert. In Zusammenarbeit der Koordinierungsstelle Retrokonversion an der Archivschule Marburg und des Landesarchivs Baden-Württemberg wurde das Findbuch für die Einstellung ins Internet vorbereitet. Franz-Josef Ziwes führte die notwendigen Nacharbeiten durch.
Das Kameralamt Oberndorf bestand von 1806 bis 1922.
Auf Grund der Verordnung über die Neuorganisation der Kameralämter vom 6. Juni 1819 - Württ. Reg.Blatt von 1819, Seite 293-304 - hat das Kameralamt die Forst- und Jagdgefälle der Forstreviere Sulz a.N. und Oberndorf des Forstamts Rottweil übernommen.
Von den Verfügungen betr. Änderung der Kameralbezirkseinteilung vom 6. Mai 1837 - Württ. Reg.Blatt von 1837, Seite 224 ff. - und vom 12. Juni 1839 - Württ. Reg.Blatt von 1839, Seite 412 - war das Kameralamt nicht betroffen.
Laut Erlass vom 6. März 1843, Reg.Bl. 1843, Seite 211-228 erhielt das Amt von dem aufgelösten Kameralamt Alpirsbach die nachstehenden Orte zugeteilt:
Alpirsbach, Bach und Altenberg, Betzweiler, Ehlenbogen, Peterzell, Reutin, Römlinsdorf, Rötenbach, Rötenberg, Vierundzwanzig Höfe.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand kam im Rahmen des Beständeausgleichs vom Staatsarchiv Ludwigsburg, wo er unter der Signatur F 73 geführt wurde, in das Staatsarchiv Sigmaringen. Hier erhielt er unter der Signatur Wü 125/19 T 1 weiteren Zuwachs durch die Zugänge 1973/2 (Staatliches Liegenschaftsamt Rottweil, Bestellnummern 461-515) und 1978/27 (Bestellnummern 443-449). Die Bestellnummern 450-460 sind nicht belegt.
Der Bestand umfasst 515 Akten im Umfang von 4,5 lfd.m.
Im Herbst 2011 wurde das maschinenschriftliche Findbuch im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel digitalisiert. In Zusammenarbeit der Koordinierungsstelle Retrokonversion an der Archivschule Marburg und des Landesarchivs Baden-Württemberg wurde das Findbuch für die Einstellung ins Internet vorbereitet. Franz-Josef Ziwes führte die notwendigen Nacharbeiten durch.
515 Akten (4,5 lfd.m)
Bestand
Oberndorf am Neckar RW; Kameralamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ