Interview mit Inge Sadel über den Schauspieler Ferdinand Marian (Teil 1)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 A130073/103
J 25_G488_071
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Tondokumente >> Interviews
15. November 1993
Enthält:
Interview von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit Ingeborg Sadel, ehemalige Schauspielerin, über den Schauspieler Ferdinand Marian (das Interview wurde in den USA aufgenommen) über:
Erste Begegnung mit Ferdinand Marian und seiner tschechischen Freundin Vlasta bei den Dreharbeiten zum Spielfilm "Dreimal Komödie" Ende des Krieges in Salzburg. Ihre Mutter hat Marian die Wohnung in Freising bei Familie Bauer besorgt. Ankommen 1945. Ihre Familie ("starke Mutter"). Erste Berührung mit dem Theater. Aufgewachsen in Freising. Geboren in München. Ballettschule in München. Erste Statistenrolle im Film "Der unendliche Weg" (1940). Ihre Rolle im Film "Dreimal Komödie". Über den Regisseur Viktor Tourjansky. Über ihr Kennenlernen ihres Ehemannes. Häftlinge eines Konzentrationslagers in Freising hätten einmal Marian bedroht. Tod von Marian. Drehablauf beim Film "Dreimal Komödie" in Salzburg. Religiöse Erziehung. Beziehung von Marian zur Vlasta. Es gibt einen angeblichen unehelichen Sohn von Marian (Vorname: Ferdinand Anton). Halbjahr 1946. Film "Jud Süß". "Marian war mir nicht sympathisch". Schauspieler: Paul Dahlke und Beppo Brem. Rolle im Film "Der blaue Stohhut". Darsteller beim Spielfilm "Dreimal Komödie". Joseph Goebbels. Aufgabe als Schauspielerin. Schauspielerin Mady Rahl und Margot Hielscher. Kamerramann Georg Witt. Rolle von Marian als "Jud Süß". Ring von Marian. 1953 nach Amerika ausgewandert.
Interview von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit Ingeborg Sadel, ehemalige Schauspielerin, über den Schauspieler Ferdinand Marian (das Interview wurde in den USA aufgenommen) über:
Erste Begegnung mit Ferdinand Marian und seiner tschechischen Freundin Vlasta bei den Dreharbeiten zum Spielfilm "Dreimal Komödie" Ende des Krieges in Salzburg. Ihre Mutter hat Marian die Wohnung in Freising bei Familie Bauer besorgt. Ankommen 1945. Ihre Familie ("starke Mutter"). Erste Berührung mit dem Theater. Aufgewachsen in Freising. Geboren in München. Ballettschule in München. Erste Statistenrolle im Film "Der unendliche Weg" (1940). Ihre Rolle im Film "Dreimal Komödie". Über den Regisseur Viktor Tourjansky. Über ihr Kennenlernen ihres Ehemannes. Häftlinge eines Konzentrationslagers in Freising hätten einmal Marian bedroht. Tod von Marian. Drehablauf beim Film "Dreimal Komödie" in Salzburg. Religiöse Erziehung. Beziehung von Marian zur Vlasta. Es gibt einen angeblichen unehelichen Sohn von Marian (Vorname: Ferdinand Anton). Halbjahr 1946. Film "Jud Süß". "Marian war mir nicht sympathisch". Schauspieler: Paul Dahlke und Beppo Brem. Rolle im Film "Der blaue Stohhut". Darsteller beim Spielfilm "Dreimal Komödie". Joseph Goebbels. Aufgabe als Schauspielerin. Schauspielerin Mady Rahl und Margot Hielscher. Kamerramann Georg Witt. Rolle von Marian als "Jud Süß". Ring von Marian. 1953 nach Amerika ausgewandert.
1'33
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Bild-/Tonträger: Kopie von Kompaktkassette
Bild-/Tonträger: Kopie von Kompaktkassette
Transkription des Interviews in J 25_Bü 73
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:25 MEZ
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