König Fridrich III. bestätigt den Bürgermeistern und dem Rate der Stadt Nüremberg folgende vom Reiche zu Lehen rührende Stücke: den Wald bei Nüremberg auf St. Sebalds Seiten mitsamt dem Scheffhofe genannt Katczenloch und den zugehörigen Forstgerichten, Erbförstern, Förstern, Forstrechten, Holzrechten, Holzkorn, Zeidlern und Zeidelgütern; ferner den Wald auf St. Lorenczen Seiten mit allen Zugehörungen - abgesehen von den Wildbannlehen und Geleiten und unbeschadet althergebrachter Rechte an den beiden Wäldern; sodann 2/3 des Schultheißenamtes- und Gerichtes, endlich 10 Pfund Pfennig jährlicher Gülte auf dem letzten 1/3 dieses Amtes sowie 10 Pfund Pfennige jährlicher Gülte auf dem Zolle zu Nuremberg - , nachdem Karl Holzschüher, Bürger zu Nuremberg, gewöhnliche Huldigung und Eidesleistung getan.
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König Fridrich III. bestätigt den Bürgermeistern und dem Rate der Stadt Nüremberg folgende vom Reiche zu Lehen rührende Stücke: den Wald bei Nüremberg auf St. Sebalds Seiten mitsamt dem Scheffhofe genannt Katczenloch und den zugehörigen Forstgerichten, Erbförstern, Förstern, Forstrechten, Holzrechten, Holzkorn, Zeidlern und Zeidelgütern; ferner den Wald auf St. Lorenczen Seiten mit allen Zugehörungen - abgesehen von den Wildbannlehen und Geleiten und unbeschadet althergebrachter Rechte an den beiden Wäldern; sodann 2/3 des Schultheißenamtes- und Gerichtes, endlich 10 Pfund Pfennig jährlicher Gülte auf dem letzten 1/3 dieses Amtes sowie 10 Pfund Pfennige jährlicher Gülte auf dem Zolle zu Nuremberg - , nachdem Karl Holzschüher, Bürger zu Nuremberg, gewöhnliche Huldigung und Eidesleistung getan.
Reichsstadt Nürnberg, Kaiserliche Privilegien, Urkunden 397
LS/C Nr. 7
Reichsstadt Nürnberg, Kaiserliche Privilegien, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Kaiserliche Privilegien, Urkunden >> Losungamt, 39 Laden >> Kaiserliche und Königliche Privilegien >> Friedrich III. als Römischer König (Lade LS/C und teils HO/E)
1444 August 20
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Geben zu Nüremberg 1444 an dem nechsten dornstag vor sandt Bartholomees des heiligen zwolffboten tage.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1444
Monat: 8
Tag: 20
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. mit anhangendem Majestätswachssiegel an grün-violetter Seidenschnur.
Originaldatierung: Geben zu Nüremberg 1444 an dem nechsten dornstag vor sandt Bartholomees des heiligen zwolffboten tage.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1444
Monat: 8
Tag: 20
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. mit anhangendem Majestätswachssiegel an grün-violetter Seidenschnur.
Kopiert im N. Schwb. I f. 322{r} und 323.
Friedrich III., Kaiser
Holzschuber, Karl
Katzlohe, Schafhof
Nürnberg, Wald
Nürnberg, Schultheißenamt- und -gericht
Nürnberg, Ausstellungsort
Nürnberg, Zeidelwesen
Nürnberg, Zollwesen (auch Geleit und Mauten)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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