Irrungen sind entstanden zwischen "Ottendorf" und Niderndorff einerseits und andererseits Schenk Georgs und Schenk Wilhelms, Vettern, Flecken und Unterthanen "Honartsweyler, Oberrot, Steckach, Hausen, Mittelroth, Vichberg, Gailndorff, Michelbach, Clainaltdorff, Großaltdorff, Euttendorf, Hegna, Speckh und Felbach" "geäckhers und anders tribs halben". Weiland vertrug sie Hans Lieb Obmann, Dieterich von Weyler zu Lichtenberg und Rudolf von Eltershofen selig. Um die neuerdings entstandenen Irrungen abzustellen, haben Herzog Ulrich von Württemberg von des Gotteshauses Murrhardt Hintersassen zu Ottendorf und Niederndorf wegen verordnet Johann Kungspach, der Rechten licent., Marx Scharnstetter Forstmeister zum Stromberg, Peter Greiner Huetmeister im Fautspach und Veltlin Mezger von Waiblingen. Schenk Wilhelm erscheint persönlich und im Namen seines Bruders Johann, der Rath zu Hall entbietet seinen Stetmeister, Ratsfreund und Stadtschreiber Hans Ott, Jobst Haug und Mathernus Wurzelmann von wegen ihrer Hintersassen und Zentgehörigen zu Ottendorff und Niderndorf zu einem Augenschein für die beiden Gemeinden, für den sich Hans Grove, Kilian Pach, Hans Weiß, Endris Lanckh, Hans Müller, Leonhard Bender, Kaspar Fruem und Bernhard Rieckher als Anwälte stellen. Die von Ottendorf und Niederndorf erhalten den Zutrieb in des Abts Halden, ebenso dürfen sie die Hardt Stainlingen und Schenckh-Elsa-Hölzlin genannt, gebrauchen nach Belieben.