Die Witwe Maria Justina von Drais geborene von Welser verkauft ihrem Bruder Markus Theodosius von Welser ein Fünftel an einem zu Erbrecht verliehenen Hof in Hausen an der Fils [Gde. Bad Überkingen/Lkr. Göppingen], das sie von ihrer Mutter geerbt hat. Dazu gehören Burgstall, Seldenhaus, Garten, Wiese, Fischweide und ihr Anteil an 6 Jauchert Wald. Der Verkauf erfolgt mit Wissen und Zustimmung ihres Beistands Paul Karl Welser von Neunhof [Stadt Lauf a. d. Pegnitz/Lkr. Nürnberger Land]. Der Käufer hat ihr dafür 800 Gulden bar bezahlt.
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Die Witwe Maria Justina von Drais geborene von Welser verkauft ihrem Bruder Markus Theodosius von Welser ein Fünftel an einem zu Erbrecht verliehenen Hof in Hausen an der Fils [Gde. Bad Überkingen/Lkr. Göppingen], das sie von ihrer Mutter geerbt hat. Dazu gehören Burgstall, Seldenhaus, Garten, Wiese, Fischweide und ihr Anteil an 6 Jauchert Wald. Der Verkauf erfolgt mit Wissen und Zustimmung ihres Beistands Paul Karl Welser von Neunhof [Stadt Lauf a. d. Pegnitz/Lkr. Nürnberger Land]. Der Käufer hat ihr dafür 800 Gulden bar bezahlt.
A Urk., 5103
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1781 Juli 18.
Archivale
Sprache: Deutsch
Aussteller: Maria Justina von Drais geborene von Welser
Siegler: Maria Justina von Drais (1) und Paul Karl Welser (2)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papier
Siegelbefund: Zwei aufgedrückte Petschaftsiegel aus rotem Siegellack; beide unbeschädigt
Datum: Gegeben den 18. julii, 1781.
Aussteller: Maria Justina von Drais geborene von Welser
Siegler: Maria Justina von Drais (1) und Paul Karl Welser (2)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papier
Siegelbefund: Zwei aufgedrückte Petschaftsiegel aus rotem Siegellack; beide unbeschädigt
Datum: Gegeben den 18. julii, 1781.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International