Johann Ewaldt, Einwohner zu Nieder Rospach verkauft namens seiner Base Margarethe, Tochter des verstorbenen Gerichtsschreibers zu Ober-Rospach, Haus Feifels, in Abwesenheit ihres Vormunds Johann Morner, 3/4 ihres zehntfreien Ackers "uffm Graß in kleinen Frohnlandt", grenzend an den Acker des Junkers Greiffen -Clawen an Phillip Marolff, Hessischen Schultheißen zu Ober-Rospach, als Bevollmächtigten für dessen Schwager, Dirich Hoffstadten, Bürger und Handelsmann zu Frankfurt und dessen Frau Aylen für 5 Reichstaler. Der Kauferlös soll zur Arzneimittelbeschaffung für die kranke Verkäuferin gewonnen werden. Johann Jacob Wammen, Hessischer Kellner in Ober- und Nieder-Rospach wird gebeten die Urkunde mit dem Amtssiegel zu versehen. [Kopie des 17. Jahrhunderts]
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Johann Ewaldt, Einwohner zu Nieder Rospach verkauft namens seiner Base Margarethe, Tochter des verstorbenen Gerichtsschreibers zu Ober-Rospach, Haus Feifels, in Abwesenheit ihres Vormunds Johann Morner, 3/4 ihres zehntfreien Ackers "uffm Graß in kleinen Frohnlandt", grenzend an den Acker des Junkers Greiffen -Clawen an Phillip Marolff, Hessischen Schultheißen zu Ober-Rospach, als Bevollmächtigten für dessen Schwager, Dirich Hoffstadten, Bürger und Handelsmann zu Frankfurt und dessen Frau Aylen für 5 Reichstaler. Der Kauferlös soll zur Arzneimittelbeschaffung für die kranke Verkäuferin gewonnen werden. Johann Jacob Wammen, Hessischer Kellner in Ober- und Nieder-Rospach wird gebeten die Urkunde mit dem Amtssiegel zu versehen. [Kopie des 17. Jahrhunderts]
BLB Conrad Altbestand Stadt Berleburg (Verzeichnet von Dr. Horst Conrad), G 68
BLB Conrad Altbestand Stadt Berleburg (Verzeichnet von Dr. Horst Conrad) Altbestand Stadt Berleburg (Verzeichnet von Dr. Horst Conrad)
Altbestand Stadt Berleburg (Verzeichnet von Dr. Horst Conrad) >> G Nachlässe >> 5 Splitterprovenienzen
26.07.1637
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ