Das Geschäft mit dem Infarkt oder: Wieviele Herzkliniken braucht das Land?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/001 D983110/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/001 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 1998
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 1998 >> Dezember 1998
13. Dezember 1998
Die baden-württembergischen Herzkliniken seien auf dem neuesten Stand der Technik, ihre Kapazitäten reichten für alle Notfälle aus, zusätzliche Herzzentren seien unnötig und zu teuer, das sagen Sozialministerium und Pflichtkrankenkassen.
In Konstanz betreibt ein Privatunternehmen eine solche zusätzliche Herzklinik. Lokale Politiker und ein Förderverein behaupten, sie werde dringend gebraucht. Die Betreiber wollen den Bedarf für ihre Klinik vor Gericht einklagen. Wenn der Bedarf bestätigt wird, dürfte sich die zur Zeit nicht ausgelastete Klinik mit Kassenpatienten füllen. Wieviel teure High-Tech-Medizin rund ums Herz ist nötig, und wo beginnt der Profit auf Kosten der Allgemeinheit? In SWR 1 "Thema Heute: Baden-Württemberg" nehmen Chefärzte, Klinikbetreiber und Patienten dazu Stellung.
In Konstanz betreibt ein Privatunternehmen eine solche zusätzliche Herzklinik. Lokale Politiker und ein Förderverein behaupten, sie werde dringend gebraucht. Die Betreiber wollen den Bedarf für ihre Klinik vor Gericht einklagen. Wenn der Bedarf bestätigt wird, dürfte sich die zur Zeit nicht ausgelastete Klinik mit Kassenpatienten füllen. Wieviel teure High-Tech-Medizin rund ums Herz ist nötig, und wo beginnt der Profit auf Kosten der Allgemeinheit? In SWR 1 "Thema Heute: Baden-Württemberg" nehmen Chefärzte, Klinikbetreiber und Patienten dazu Stellung.
SWR 1
0:28:50; 0'28
Audio-Visuelle Medien
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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