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Hochverräterische Verbindungen mit auswärtigen Unterstützern der pfälzischen Revolution (Paris, Straßburg, Polen)
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Oberlandesgericht Zweibrücken, Akten >> 10 Prozessakten und -urteile >> 10.02 Verhandlungen über den Aufstand in der Pfalz in den Jahren 1848/49 >> 10.02.01 Allgemeines
1849-01-01/1849-12-31
Enthält u.a.: Schreiben des Komitees der deutschen Demokraten in Paris an den Landesverteidigungsausschuss in Kaiserslautern, 15. Mai 1849 (Bl. 8); Schreiben Lommels aus Straßburg an den Notar Reichard über die Stimmung im Elsass bzw. Frankreich und die dortigen Unterstützungsmaßnahmen der pfälzischen Bewegung, 26. Mai 1849 (Bl. 12f.); Brief eines unbekannten Emissärs aus Metz an Nikolaus Schmitt über seine Versuche, für die pfälzische Bewegung zu werben, 7. Juni 1849 (Bl. 16f.); Schreiben des Generalstaatsprokurators von Metz an seinen Kollegen in Zweibrücken vom 30. Nov. 1849, enthaltend u.a. in Abschrift ein Schreiben Lommels aus Straßburg an Reichard in Speyer, 26. Mai 1849; desgleichen ein Schreiben Dr. Dicks aus Straßburg an Greiner in Kaiserslautern, 3. Juni 1849; desgleichen von Emil Werber aus Straßburg an Daniel Grimmeisen in Kaiserslautern, 15. Juni 1849; desgleichen von B. Schramm, Heidelberg, an den General en chef Mieroslawsky, 17. Juni 1849 (Bl. 25 - 36); Korrespondenzen und Druckschriften, die bei den zurückgelassenen Unterlagen der provisorischen Regierung der Rheinpfalz, Nikolaus Schmidt und Reichard, in Karlsruhe aufgefunden worden sind und von dem Generalkommissär Schaaff in Karlsruhe abgegeben wurden, enthaltend u.a. diverse an Reichard gerichtete Briefe, darunter drei von Savoye aus Colmar, 9. - 19. Mai 1849; eine Zusammenstellung über Personen, die zu Führungsaufgaben für die Revolution geeignet sind; Schreiben an das Oberkommando der Pfälzer Volkswehr bzw. die Provisorische Regierung der Pfalz in Karlsruhe (Bl. 37 - 64); vier während des Belagerungszustandes von Landau in Beschlag genommene Briefe an Mitglieder der deutsch-polnischen Legion, polnisch mit deutscher Übersetzung (Bl. 66 - 85); zwei Schreiben, aufgefunden in Karlsruhe in den von Georg Lathomus (Ladomus) aus Mainz zurückgelassenen Unterlagen: ein Brief des Landesverteidigungsausschusses zu Kaiserslautern an den Demokratischen Verein zu Oppenheim, über den eventuellen Anmarsch von bayerischen Truppen sofort Nachricht zu geben, 12. Mai 1849 (Bl. 91); Schreiben Reichards an Bamberger in Kirchheimbolanden, einen beiliegenden Brief an Pfarrer Berkmann in Einselthum weiterzuleiten; Bericht über Waffenkäufe in Lüttich durch Karcher, 4. Juni 1849 (Bl. 92)
darin: Le Démocrate du Rhin, Beiblatt zu Nr. 125, 1849; 39 x 26,5 cm (Bl. 38); Die Freiheit ist in Gefahr! La Liberté est en danger! (Klage über die meineidige Politik der französischen Regierung, die die für die pfälzische Revolutionsregierung bestimmten Waffen beschlagnahmen ließ, Bitte um Waffenhilfe durch elsässische und lothringische Demokraten), Hg.: Die provisorische Regierung der Rheinpfalz, N. Schmitt, P. Fries, Hepp, Kaiserslautern, 10. Juni 1849, Plakat, in deutscher und französischer Sprache, 46,5 x 35 cm (Bl. 36); Neue Speyerer Zeitung, verantwortlicher Redakteur und Verleger G. F. Kolb, Nr. 121, 19. Mai 1849, 4 S., 30 x 21 cm (Bl. 20f.); desgleichen Nr. 137, 7. Juni 1849, 4 S. (Bl. 22f.); Le peuple du Palatinat à la garde nationale et à l´armée française. Citoyens! (Klage über die revolutionsfeindliche Politik Frankreichs, Bitte um moralische und militärische Unterstützung), o. Hg. angabe, o.J. (1849), Druck 1 S., 26,5 x 19,5 cm (Bl. 35); Soldaten des bayerischen Heeres! (Mahnung an Führer und Soldaten des bayerischen Heeres, sich der Sache der Freiheit und des Volkes anzuschließen), Hg.: Der Landesausschuß zur Verteidigung und Durchführung der deutschen Reichsverfassung, Reichard, Greiner, Hepp, Schmitt, Schmidt, Kaiserslautern, 16. Mai 1849, Druck 1 S., 23,5 x 18,5 cm (Bl. 88)
Oberlandesgericht Zweibrücken
93 Bl.
Sachakte
Die Digitalisierung wurde gefördert durch die Deutsche Digitale Bibliothek aus Mitteln des Programms „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.