Oberamt Leutkirch (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 65/19 T 6
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Inneres >> Oberämter und Landratsämter >> Oberamt Leutkirch
1822-1943
Inhalt und Bewertung
Der Bestand wurde im April 2014 durch die studentischen Praktikanten Michael Bißwanger und Sarah Leicht erschlossen, klassifiziert und mit Orts- und Personendeskriptoren versehen. Frau Leicht und Herr Bißwanger besorgten zudem die archivgerechte Verpackung und Signierung der Akten. Zur Überlieferungsgeschichte des Bestands, der ohne Ablieferungsverzeichnis und Zugangsnummer vermutlich über das Landratsamt Biberach in das Staatsarchiv Sigmaringen gelangt ist, ließen sich in der Registratur des Staatsarchivs keine Angaben mehr ermitteln. Wahrscheinlich befanden sich die Unterlagen in den Aussonderungspaketen, die zwischen 1949 und 1959 über das Landratsamt Biberach in das Staatsarchiv Sigmaringen gelangten.
Der Bestand umfasst 75 Einheiten im Umfang von 1,3 lfd.m bei einer Laufzeit von 1822-1943.
Sigmaringen, im April 2014
Dr. Franz-Josef Ziwes
75 Akten (1,3 lfd.m)
Bestand
Leutkirch im Allgäu RV; Oberamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ