Flugschriften von Parteien und Gewerkschaften (Bestand)
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9.F
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 8.-13. Sammlungen >> 8.1. Archivische Sammlungen >> 8.1.2. Zeitgeschichtliche Dokumentation
1881 - 2019
Enthält: Parteien und Gewerkschaften - Wahlen
Bestandsgeschichte: Flugschriften gelangten in größerem Umfang erstmals 1931 durch die Schenkung der Sammlung des Generalkonsuls Friedrich Rotmann in das Staatsarchiv. Sie stammten aus dem Zeitraum 1914 bis 1923 und betrafen fast ausschließlich politische Fragen. Die Sammlung konnte im Staatsarchiv durch den Austausch von Dubletten mit dem Reichsarchiv für die Jahre 1923 bis 1933 ergänzt werden. Durch Aufnahme älterer Flugschriften ist das Anfangsjahr auf 1849 vorgerückt. Zu Ende des Jahres 1996 wurde die Sammlungstätigkeit eingestellt; seitdem findet eine Ergänzung nur noch durch Einzelstücke statt.
Gesammelt werden Flugschriften und Broschüren, die in Bremen im Rahmen von Wahlkampfveranstaltungen verteilt wurden oder direkt bei den zur Wahl stehenden Parteien angefordert wurden.
Außerdem befinden sich hier auch die Flugschriften der Gewerkschaften sowie allgemeines Material zu den Bürgerschafts-, Bundestags- und Europawahlen.
Bestandsgeschichte: Flugschriften gelangten in größerem Umfang erstmals 1931 durch die Schenkung der Sammlung des Generalkonsuls Friedrich Rotmann in das Staatsarchiv. Sie stammten aus dem Zeitraum 1914 bis 1923 und betrafen fast ausschließlich politische Fragen. Die Sammlung konnte im Staatsarchiv durch den Austausch von Dubletten mit dem Reichsarchiv für die Jahre 1923 bis 1933 ergänzt werden. Durch Aufnahme älterer Flugschriften ist das Anfangsjahr auf 1849 vorgerückt. Zu Ende des Jahres 1996 wurde die Sammlungstätigkeit eingestellt; seitdem findet eine Ergänzung nur noch durch Einzelstücke statt.
Gesammelt werden Flugschriften und Broschüren, die in Bremen im Rahmen von Wahlkampfveranstaltungen verteilt wurden oder direkt bei den zur Wahl stehenden Parteien angefordert wurden.
Außerdem befinden sich hier auch die Flugschriften der Gewerkschaften sowie allgemeines Material zu den Bürgerschafts-, Bundestags- und Europawahlen.
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Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 11:55 MESZ