Leinwand- und Garnhandel, Bleichwesen usw.; Lage der Weber und Spinner, Bd. 1
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K 001, 1042 - Band: 1
K 001 Oberpräsidium Münster
Oberpräsidium Münster >> 12. Handel und Gewerbe >> 12.1. Gewerbliche Wirtschaft >> 12.1.8. Einzelne Industriezweige >> 12.1.8.7. Leggewesen, Textilindustrie
1820-1848
Enthaeltvermerke: Enthält: - Vorstellung der Deputation der holl. Bleichinteressentenschaft, Mittel aus dem Meliorationsfonds, Leinenproben, 1820 - Kaufmann Friedrich Wiethof aus Warendorf, Ksp. Essen (Amt Wittlage): Übersiedlung in das Ksp. Blasheim, Entdeckung einer neuen Bleichart, 1823 - Finanzminister zum Antrag der Reg. Minden: Ermäßigung der Ausfuhrabgaben vom rohen Leinengarn zu Gunsten der Spinner im Reg. Bezirk, 1829 - Besteuerung der ausländischen, namentlich der lippischen Weber beim Verkauf in Bielefeld, 1829 - Bericht der Reg. Minden über die Gewerbesteuer der Leinwandhändler, Ausnahme der Hopster, 1828 - Bericht des Provinzial-Steuerdirektors zu Breslau über die Handhabung der Besteuerung der böhmischen Leinwandhändler, 1829 - Verordnung zur Beförderung des Leinengewerbes in der Provinz Niederhessen (ohne Schaumburg) und den Kreise Herzfeld (Sammlung der Gesetze) für Kurhessen, 1829 - Reg. zu Minden wegen der Freipässe für Leinengarn, 1830 - Erfordernis von Gewerbescheinen der lippischen Leinwandweber im Umherziehen, 1830 - Gesuch um Ermäßigung des Ausgangssolls auf rohes Leinengarn, 1830 - Extrakt aus dem Bericht des preuß. Konsuls Delius in Bremen, 1831, 1832 - Übersicht der Pässe für rohes Leinengarn zur Ausfuhr gegen ermäßigten Zoll für 1830-1831 - Mitteilung über die Herabsetzung des Einfuhrzolls auf fremde Leinwand in den Häfen der holländ. Kolonien, 1831 - Bezug von Garn aus Braunschweig, 1832 - Joh. Hecking zu Ottenstein über den Verfall des Leinwandhandels, 1832 - Bericht des Landerats v. Borries zu Minden über den steuerfreien Eingang des lippischen ungebleichten Leinens, Klagen der Bielefelder Händler, 1833 - Verordnung wegen der Mißbräuche beim Binden des Garns (Öffentl. Anzeiger der Grafschaft Ravensberg), 1833 - Provinzialsteuerdirektor zur gefordertern Erhöhung der Quantität der steuerfrei einzubringenden rohen Leinwand, 1833 - qBekanntmachung über den Umfang der Haspel und die Fadenzahl des Linnengarns (Amtsblatt der Provinz Ostfriesland), 1834 - Ausbildung des schles. Bleichers Illgner (u.a. in Schottland u. Irland), 1835, 1838 - Vorschlag des Ministeriums zur Kennzeichnung der aus Baumwolle und Leinen gemischten Gewebe, 1835 - Extrakt aus dem Handelsbericht des preuß. Konsulats zu Bremen für 1835, 1836 - Geschäftsbericht betr. das Ressort der königl. Verwaltung für Handel, Fabrikation und Bauwesen (Reg. Rat Schrader zu Minden), 1836 - Nachweisung der zur Linnenlegge in Bielefeld gekommenen Damast, Drell und Leinwand für 1825-1835 - Nachweisung über die von den Kaufleuten zu Versmold im Jahre 1836 gekauften Leinenfabrikate aus Kutter - Darstellung über den Flachsbau und die Leinenproduktion und -handel in Minden-Ravensberg, 1837 - Kabinettsordre zur Übersendung des Reiseberichts des Staatsministers Rother, 1836 - Pro Memoria über die Anwendung des Parkinsonschen Streckers für Webstühle, 1838 - W. Illgner zu Steinhagen: geplante Teilnahme an der neuen Bleichanlage des König, 1838 - Junkermann zu Bielefeld zur Ansiedlung des Illgners, 1838 - Nachweisung der Garnspinnerei, Weberei, Flachsproduktion, den Garnabsatz und der Garnpreise im Reg. Bez. Minden, 1838 - Nachweisung über den Leggeverkehr im Hannoverschen und den Leinenhandel in Bremen, 1839 - Mitteilung des Bleichers Westermann zu Ummeln über den Tod seines Compagnons Illgner - Ablösung der königl. Fischerei im Kreise Bielefeld, 1839 - Geplante Errichtung einer Appretur-Anstalt in Bielefeld durch den aus England zurückgekehrten Heinrich Niedergassel, 1839 - Junkermann zu Bielefeld: u.a. geplanten Ankauf der holländ. Bleiche am Heeper Wehr, 1839 - Bekanntmachung über die Anstellung geprüfter Webekamm-Macher (Osnabrück. Öffentl. Anzeiger), 1840 - Finanzminister Olvensleben zur geplanten Gründung eines Actien-Bleichverein, Verkauf der holländ. Bleiche zu Bielefeld durch den Bleicher Niedergassel an die Interessentenschaft, 1840 - Finanzminister Olvensleben an Westermann zu Ummeln wegen des durch die Verbindung mit Illgner erlittenen Schadens, 1840 - Bekanntmachung über die Breite der zur Verfertigung des Löwend-Linnens dienenden Webkämme (Osnabrück. Öffentl. Anzeiger), 1842 - Pro Memoria über das kränkelnde Gewerbe des Webens und Spinnens (Ernst Höpker zu Bünde), 1842 - Vorstellung der Bleichenbesitzer und Lohnbleicher zum Schutz gegen den Verfall ihres Gewerbes, 1842 - Vincke zur französ. Eingangssteuer auf das Leinengarn, 1842 - Reisebericht des Reg. Rats Kalisky über den Garnhandel, die Maschinenspinnerei in Herford und das Maschinengarn des Bielefelder Leinenhandels, 1842 - Vincke über den Bielefelder Leinwandverkehr, 1842 - Minister Bodelschwingh zur Vorstellung des Eykelkamp zu Barmen zur französ. Eingangssteuer auf Leinengarn, 1843 - Bericht über die Leinengarneinfuhr nach Belgien und Frankreich, 1843 - Bericht des Junkmann über den Verbrauch englischen Maschinengarns, 1843 - Bericht des Gustav Delius zu Bielefeld über den Erfolg seiner Reise nach Berlin: Aussichten des Exports nach Frankreich, Spanien, Forderung eines neuen Zollsystems für den Zollverein, 1843 - Eingabe des Bleichers Lüttringhaus zu Oehde, 1843 - Auszug aus dem Landtagsabschied zur gedruckten Lage der Weber, 1843 - Artikel im Westfäl. Merkur: Zur Rechtfertigung der Bielefelder Leinenindustrie bzw. zur Auseinandersetzung zwischen Finanzminister v. Bodelschwingh und Bielefelder Leinenhändler, 1843 - Vorstellung des Landrats v. Borries: Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Linnenindustrie in der Grafschaft Ravensberg, 1844 - Stellungnahme des Ministers Rother zu den Vorschlägen zur Erhaltung der Leinenindustrie in der Grafschaft Ravensberg, 1844 - Preisliste des Eduard Colbring zur Brake, 1844 - Bekanntmachung über die Trassierung der Köln-Mindener Bahn im Bereich von Bielefeld (Öffentl. Anzeiger der Grafschaft Ravensberg, desgl. über die Ausstellung für Industrieerzeugnisse, 1844 - Vorstellung des Biederlack zu Greven wegen der Subsistenzmittel bzw. Biederlack u. Mulder zu Emsdetten: Ausschluß der Konkurrenz bei der Lieferung der Säcke zur Salzverpackung, 1844 - Finanzminister zum Jahresbericht der preuß. Konsuls in La Guayra in Venezuela, 1844 - Vorstellung des Conrad Wilhelm Delius zu Versmold: Ellenmaß westfäl. Leinen, 1845 - Ausleihe von Akten der Oberpräsidialregistratur für den Provinziallandtag, 1845 - Eingabe der Ständeversammlung zur Wiederbelebung der Leinenindustrie, 1845 - Gutachten zur Not der Spinner und Weber, 1845 - Übersicht des Gesamteingangs der Leinwand der deutschen Staaten, 1843 - Auszug aus Aktenstücken des Kabinetts und der Ständeversammlung des Königreichs Hannover zur Beförderung des Garn- und Leinenhandels, 1846 - Stellungnahme des Steuerempfängers Junkmann zu den Unterschieden zwischen dem Bielefelder Leinengewerbe und dem Hannovers, 1846 - Landrat v. Borries zu Herford: Maßregeln zur Beseitigung der unter den Ravensberger Spinnern herrschenden Not, 1846 - Notizen der Kommission zur Verwaltung des königl. Gnadenfonds über den Bielefelder Leinenhandel und ravensberg. Garnhandel, 1846 - Bittschrift der Bauerschaft Thesen in der Gemeinde Schildesche, 1847 - Bericht der Regierung zu Minden über die Lage der Spinner und Weber, April 1847 - Überlassung der Eigentumsrechte an der neuen Bleiche in Bielefeld an Niedergassel, 1847 - Auftrag an den Reg. Rat Quentin zu Düsseldorf: Erleichterung der Übersiedlung aus dem Minden-Ravensbergischen in die östlichen Provinzen, Einführung neuer Gewerbe, 1847 - Gutachten Quentins über die Lage der Spinner, 1847 - Gründung einer Gesellschaft zur Errichtung einer Maschinenspinnerei in Bielefeld, 1847 - Ravensberg. Volksblatt: Die Wahlangelegenheit, Mai 1848 - Vorschlag im Ravensberg. Volksblatt zur Anlage eines Garn- und Flachsmagazins, 1848 - Regierung zu Minden über die Schwierigkeiten bei der Übersiedlung verarmter Weber und Spinner nach den östlichen Provinzen, 1848 - Minister Graf Stolberg zur Hinführung von Webern zum Landbau in Schlesien und Westfalen, 1848
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ
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