Amtsgericht Braunschweig (Bestand)
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NLA WO, 40 Neu 2
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.3 Neuere Landesakten (Neu) >> 3.3.6 Justiz und allgemeine Verwaltung >> 3.3.6.1 Gerichte und Ämter >> 3.3.6.1.2 Amtsgerichte (ab 1850)
1695-1968
Bestandsgeschichte: Die von der Verwaltung getrennten Amtsgerichte wurden durch das Gesetz vom 21.8.1849 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 35) geschaffen und nahmen ihre Tätigkeit 1850 (GuVS Nr. 13) auf. Sie bestanden bis zum 31.3.1879. Eine Neuordnung brachte das Ausführungsgesetz vom 1.4.1879 (GuVS Nr. 11) zum Deutschen Gerichtsverfassungsgesetz, das in § 11 die bisherigen Amts- und Stadtgerichte aufhob. Es setzte (§ 10) u.a. für das Stadtgericht Braunschweig ein Amtsgericht ein. Ab 1924 wurde sein Bezirk, der vorher nur die Stadt Braunschweig umfasste, durch den Bezirk des aufgehobenen Amtsgerichtsbezirks Riddagshausen vergrößert. Außerdem kamen folgende, vom Amtsgericht Vechelde abgetrennte Gemeinden hinzu: Alvesse, Broitzem, Groß Gleidingen, Harvesse, Neubrück, Timmerlah, Völkenrode, Watenbüttel, Wendeburg, Wendezelle, Zweidorf (GuVS 1923, Nr. 262, S.332). Am 1.4.1929 wurden ihm weiter vom Amtsgericht Salder zugelegt: Barbecke, Broistedt, Sauingen, Üfingen und Woltwiesche (GuVS 1928, Nr. 70, S. 74; 1929, Nr. 24, S. 5).
Der Bestand wurde im Staatsarchiv zunächst durch 5 Abgabeverzeichnisse sowie ein Sonderfindbuch und eine Zettelkartei Testamentsakten erschlossen.
Im Jahr 2002 verzeichnete der Archivangestellte Druckenbrodt den Bestand neu und gab ihn in die EDV ein. Die endgültige Klassifizierung und die Schlussredaktion erledigte der Unterzeichnende.
Gerichtsakten, die aus der Zeit vor Gründung des Amtsgerichts stammen, wurden beim Bestand belassen.
Während der Verzeichnung wurde der Bestand nachkassiert. In der Gruppe der Testamentsakten wurden für die Zeit vor dem Jahr 1800 alle Akten übernommen, bis 1900 Akten über Personen mit Familiennamen, die mit den Buchstaben A, B und G beginnen, außerdem besondere Fälle und die Akten bestimmter Schichten (Adel, Militär, Kaufleute, Künstler, Juden usw.). Für die Zeit nach 1900 wurde kein einzelner Buchstabe ausgewählt, getroffen wurde nur die Auswahl schichtenspezifischer und besonderer Fälle.
Bestandsgeschichte: Die Erstellung des Findbuchs wurde nur durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Arbeitsamts Braunschweig ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Wolfenbüttel, den 04.09.2002
Rainer
Bestandsgeschichte: Lohlker
(Archivoberinspektor)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Der Bestand wurde im Staatsarchiv zunächst durch 5 Abgabeverzeichnisse sowie ein Sonderfindbuch und eine Zettelkartei Testamentsakten erschlossen.
Im Jahr 2002 verzeichnete der Archivangestellte Druckenbrodt den Bestand neu und gab ihn in die EDV ein. Die endgültige Klassifizierung und die Schlussredaktion erledigte der Unterzeichnende.
Gerichtsakten, die aus der Zeit vor Gründung des Amtsgerichts stammen, wurden beim Bestand belassen.
Während der Verzeichnung wurde der Bestand nachkassiert. In der Gruppe der Testamentsakten wurden für die Zeit vor dem Jahr 1800 alle Akten übernommen, bis 1900 Akten über Personen mit Familiennamen, die mit den Buchstaben A, B und G beginnen, außerdem besondere Fälle und die Akten bestimmter Schichten (Adel, Militär, Kaufleute, Künstler, Juden usw.). Für die Zeit nach 1900 wurde kein einzelner Buchstabe ausgewählt, getroffen wurde nur die Auswahl schichtenspezifischer und besonderer Fälle.
Bestandsgeschichte: Die Erstellung des Findbuchs wurde nur durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Arbeitsamts Braunschweig ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Wolfenbüttel, den 04.09.2002
Rainer
Bestandsgeschichte: Lohlker
(Archivoberinspektor)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ