Franz Egon, Bischof zu Straßburg, Landgraf im Elsass, Graf zu Fürstenberg, beurkundet, dass er nach Ableben seines Vorgängers im Amt, Leopold Wilhelm, Erzherzogs zu Österreich, seinen lieben Getreuen Heinrich Dietrich Volz von Altenau, für sich selbst und als Lehenträger seiner Brüder Reinhart Friedrich, Philipp Jakob, Wolf Rudolf und Johann Ludwig, mit dem Mannlehen, das zuvor ihr Großvater und die von Diemeringen innegehabt hatten, nämlich dem Laien- und Etterzehnten zu Hübsheim, genannt Stroseylzehnten, Lehen von der Landgrafschaft im Elsass, belehnt hat, und dass der Belehnte für sich und namens seiner Brüder den Leheneid abgelegt hat und des Ausstellers und des Stiftes Straßburg Mann geworden ist.
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Franz Egon, Bischof zu Straßburg, Landgraf im Elsass, Graf zu Fürstenberg, beurkundet, dass er nach Ableben seines Vorgängers im Amt, Leopold Wilhelm, Erzherzogs zu Österreich, seinen lieben Getreuen Heinrich Dietrich Volz von Altenau, für sich selbst und als Lehenträger seiner Brüder Reinhart Friedrich, Philipp Jakob, Wolf Rudolf und Johann Ludwig, mit dem Mannlehen, das zuvor ihr Großvater und die von Diemeringen innegehabt hatten, nämlich dem Laien- und Etterzehnten zu Hübsheim, genannt Stroseylzehnten, Lehen von der Landgrafschaft im Elsass, belehnt hat, und dass der Belehnte für sich und namens seiner Brüder den Leheneid abgelegt hat und des Ausstellers und des Stiftes Straßburg Mann geworden ist.
Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/2 Nr. 589
Reg.: Schwarz Nr. 174
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/2 Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Urkunden
Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Urkunden >> Urkunden
1664 Oktober 27
Urkunden
Ausstellungsort: Zabern
Aussteller: Franz Egon, Bischof zu Straßburg
Siegler: (Aussteller)
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: koll. am 18. Mai (Sonntag) 1684, zu Straßburg durch den öffentlichen Notar und Bürger zu Straßburg, Johann Ritsch m. S. und U.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: U.: Franz Christoph von Wangen
Anmerkungen: Urkunde physisch fehlend.
Aussteller: Franz Egon, Bischof zu Straßburg
Siegler: (Aussteller)
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: koll. am 18. Mai (Sonntag) 1684, zu Straßburg durch den öffentlichen Notar und Bürger zu Straßburg, Johann Ritsch m. S. und U.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: U.: Franz Christoph von Wangen
Anmerkungen: Urkunde physisch fehlend.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:33 MEZ