Verträge betr. Regelung der Erbfolge in Jülich, Kleve, Berg, Mark und Ravensberg
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D 412, 536
D 412 Grafschaft Ravensberg, Landstände
Grafschaft Ravensberg, Landstände >> 1. Landständische Angelegenheiten >> 1.2. Verhältnis zum Landesherrn >> 1.2.3. Jülich – klevischer Erbfolgestreit
(1509, 1516, 1546, 1572 – 1596)
Enthaeltvermerke: enthält: – Privileg Kaiser Maximilians l. für Herzog Wilhelm von Jülich und Berg betr. die Erbfolge seiner Tochter Maria, 22. April 1509 (Vorlage: 1518!); – desgl. Kaiser Karls V. für Herzog Wilhelm von Jülich, Kleve und Berg und seine Frau Maria betr. die weibliche Erbfolge, 19. Juli 1546; – Heiratsvertrag zwischen Markgraf Albrecht Friedrich von Brandenburg und Herzogin Maria Leonora von Jülich, Kleve und Berg, 14. Dez. 1572; – desgl. zwischen Pfalzgraf Philipp Ludwig bei Rhein und Herzogin Anna von Jülich, Kleve und Berg, 27. März 1574; -Verzicht des gen. Ehepaares auf sämtliche Erbansprüche an Jülich, Kleve und Berg, 25. Juli 1575; – Ehevertrag zwischen Pfalzgraf Johann bei Rhein und Herzogin Magdalena von Jülich, Kleve und Berg, 30. März 1579; -Verzicht der Herzogin Magdalena auf sämtliche Erbansprüche an Jülich, Kleve und Berg, ca 1580; – "Plauenscher Vertrag" = Vertrag zwischen den Markgrafen Johann Georg, Joachim Friedrich und Georg Friedrich von Brandenburg und den Pfalzgrafen Philipp Ludwig und Johann bei Rhein betr. die Regelung der Erbfolge im Falle des Todes von Herzog Johann Wilhelm von Jülich, Kleve und Berg, 17. Febr. 1596 (alles Abschriften) intus: – Cqnfirmatio privilegii successionis in feudis imperii, Keyser Maximiliani lm', Hertzogen Wilhelmen zu Gulich und seiner Tochter Marien und von der Töchtern gebohrnen mannlichen Leibs Erben gegebene Cassation, der auff solches ReichsLehen vorhin ändern verlihener Expectanten. 4. Mai 1509. – Keyser Maximiliani Revers, Herzog Johansen zu Cleve gegeben wegen der Sachsischen Forderung. 17. Juli 1516. (Drucke) – Ritterzettel der Grafschaft Ravensberg und Anschlag der Pferde, 13. Juli 1587
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.3. Grafschaft Ravensberg (Tektonik)
- 1.4.3.1. Verwaltungsbehörden und Landstände (Tektonik)
- Grafschaft Ravensberg, Landstände (Bestand)
- 1. Landständische Angelegenheiten (Gliederung)
- 1.2. Verhältnis zum Landesherrn (Gliederung)
- 1.2.3. Jülich – klevischer Erbfolgestreit (Gliederung)