Traumschiffaffäre vor dem Untersuchungsausschuß
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/002 D911032/117
C911032/117
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/002 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1991
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1991 >> Februar 1991
Donnerstag, 28. Februar 1991
In der ersten Sitzung des Untersuchungsausschusses "Unabhängigkeit von Regierungsmitgliedern und Strafverfolgungsbehörden" ging es um die Beziehungen zwischen Industrie und Politik. Drei Minister und Ex-SEL-Chef Helmut Lohr wurden gehört. Sozialministerin Barbara Schäfer konnte nachweisen, daß ihre Somalia- Reise von ihrem Ministerium bezahlt wurde. Wirtschaftsminister Hermann Schaufler gab zu, aus Termingründen auch Firmenflugzeuge benutzt zu haben. SCHLAUCH: Für ihn stellte sich die Frage, ob Hermann Schaufler Minister eines Unternehmens oder ob er Minister des Landes Baden-Württemberg sei. SCHAUFLER: "Für wen soll ich denn Politik machen, wenn nicht für die Unternehmen in diesem Land". Europaminister Heinz Eyrich hatte 1984 bei Helmut Lohr einen Fernsehapparat bestellt, für den er nie eine Rechnung erhielt. EYRICH: "Ich habe damit einen Fehler begangen". LOHR: Es sei zwar ungewöhnlich, bei ihm einen Fernsehapparat zu bestellen, aber er wollte dem Minister seinen Wunsch erfüllen. Die "entscheidende Frage" in dieser Sache stellte jedoch der Biberacher Landrat Wilfried Steuer. STEUER: "Sind Sie bei Ihrer hohen zeitlichen Beanspruchung als Minister überhaupt einmal dazugekommen, in dieses Gerät hineinzuschauen?"
SDR 1
0:04:50; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Partei: CDU
Partei: Grüne
Skandal: Segeltörn-Affäre
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
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