Hans Ledersak, Ehefrau Ann Wernin, Sohn Hans und Schwiegersohn Peter Velw[er] mit Ehefrau Ann haben sich mit Zustimmung Johanns [I. von Essendorf], Abt von Weingarten, freundlich verglichen mit Hans Wern von Oppeltshofen ("Opoltzhofen") und seinen Erben über das Lehen in Opoltzhofen, das früher den Benzen gehörte. Die Aussteller verzichten für 10 lb h auf alle Ansprüche auf das Gut. Anna, die Ehefrau Hans Ledersaks und Schwester Hans Werns, soll außerdem ein lebenslanges Leibgeding erhalten, bestehend aus dem Wohnrecht in dem Haus, das auf dem Lehen steht, Beholzung und Licht. Sie bekommt ferner auf Michaeli zwei Scheffel Vesen und ein Scheffel Hafer Ravensburger Maßes. Wern soll ihr auch sommers wie winters eine Kuh halten.
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Hans Ledersak, Ehefrau Ann Wernin, Sohn Hans und Schwiegersohn Peter Velw[er] mit Ehefrau Ann haben sich mit Zustimmung Johanns [I. von Essendorf], Abt von Weingarten, freundlich verglichen mit Hans Wern von Oppeltshofen ("Opoltzhofen") und seinen Erben über das Lehen in Opoltzhofen, das früher den Benzen gehörte. Die Aussteller verzichten für 10 lb h auf alle Ansprüche auf das Gut. Anna, die Ehefrau Hans Ledersaks und Schwester Hans Werns, soll außerdem ein lebenslanges Leibgeding erhalten, bestehend aus dem Wohnrecht in dem Haus, das auf dem Lehen steht, Beholzung und Licht. Sie bekommt ferner auf Michaeli zwei Scheffel Vesen und ein Scheffel Hafer Ravensburger Maßes. Wern soll ihr auch sommers wie winters eine Kuh halten.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 21
fasc. 062 n. 24
12995
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 13. und 14. Jahrhundert
1399 November 18 (an zinstag nach sant Ohtmars tag)
17,8 x 38,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Hans Ledersak u.a.
Empfänger: Kloster Weingarten
Siegler: Abt Johann von Weingarten, Johann Wolfegger, Bürgermeister von Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., 1 besch., 1 abg.
Empfänger: Kloster Weingarten
Siegler: Abt Johann von Weingarten, Johann Wolfegger, Bürgermeister von Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., 1 besch., 1 abg.
Benz
Essendorf, Johann I. von; Abt zu Weingarten
Ledersak, Anna (Mutter)
Ledersak, Anna (Tochter)
Ledersak, Hans (Sohn)
Ledersak, Hans (Vater)
Velwer, Anna
Velwer, Peter
Weingarten, Johann I. von Essendorf; Abt
Wern, Anna
Wern, Hans
Wolfegger, Johann; Bürgermeister
Oppeltshofen, aufgeg. in Ravensburg RV
Oppeltshofen, aufgeg. in Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Maß
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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