Forstamt Kapfenburg mit Forstamt Aalen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 108
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Finanzministerium >> Forstämter 'alter Ordnung' (bis 1902)
1822-1872 (Va ab 1784, Na bis 1930)
1. Zur Behördengeschichte: Über die organisatorische Entwicklung der Forstämter a.O. Kapfenburg und Aalen 1807-1872 hat R. Schmid seinerzeit folgendes ermittelt: Das Oberforstamt Aalen wurde 1807 mit den 8 Huten Aalen, Heubach, Irrmannsweiler, Kapfenburg, Oberkochen, Schwäbisch Gmünd, Unterkochen, Weilermerkingen errichtet. Schon nach drei Jahren, am 3. November 1810, wurde das Oberforstamt Aalen wieder aufgelöst. Dabei teilte man die Huten Irrmannsweiler, Oberkochen, Unterkochen und Weilermerkingen dem Oberforstamt Heidenheim, die Huten Aalen und Kapfenburg dem Oberforstamt Schorndorf (Engelberg) zu; die Hut Heubach hob man auf und unterstellte ihre Waldungen den Oberforstämtern Ellwangen und Heidenheim. Am 7. Juni 1818 wurde jedoch das Forstamt Aalen neu errichtet; es umfasste jetzt die 5 Revierämter Aalen, Kapfenburg, Michelfeld (Weilermerkingen), Oberkochen (mit der vormaligen Hut Unterkochen) und Rötenbach (mit der vormaligen Hut Irrmannsweiler). Am 21. Januar 1822 verfiel das Forstamt Aalen zum zweiten Mal und nun endgültig der Auflösung. Seine Reviere Aalen, Kapfenburg, Michelfeld und Oberkochen kamen an das neu begründete Forstamt Kapfenburg (s. unten), das Revier Rötenbach (mit der neuen Bezeichnung Revier Irrmannsweiler) an das Forstamt Heidenheim. Das Forstamt Kapfenburg wurde als Nachfolgebehörde des aufgehobenen Forstamts Aalen am 21. Januar 1822 begründet. Von diesem übernahm es die 4 Reviere Aalen, Kapfenburg, Weilermerkingen (bis dahin Michelfeld genannt) und Unterkochen (vorher = Oberkochen), vom Forstamt Ellwangen das Revier Dettenroden. Am 4. November 1853 wurde das Revier Weilermerkingen wieder in Revier Michelfeld umbenannt, am 16. Dezember 1853 das Revier Unterkochen durch Zuteilung zum Revier Aalen aufgehoben. Das Forstamt Kapfenburg selbst wurde am 15. April 1872 aufgelöst; seine Reviere Dettenroden, Kapfenburg und Michelfeld kamen zum Forstamt Ellwangen, das Revier Aalen zum Forstamt Heidenheim.
2. Zur Bestandsgeschichte: Im Jahre 1949 wurden die damals im Staatsarchiv Ludwigsburg vorhandenen Akten des Forstamts a.O. Kapfenburg mit denen des (vorher bestehenden) Forstamts a.o. Aalen von dem Archivangestellten Rolf Schmid geordnet und zusammen in einem Repertorium verzeichnet. Es handelte sich im wesentlichen um Akten, die in den Jahren 1904-1922 von der Forstdirektion Stuttgart an die Archivverwaltung abgegeben worden waren (insgesamt 16 Büschel). Weitere, seit 1949 von den Forstämtern n.O. an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegebene Akten der Forstämter a.O. Kapfenburg und Aalen hat der Archivangestellte Tremel 1956 in das Schmid'sche Reertorium eingearbeitet. Hierbei wurden dem Bestand die ebenfalls neu eingekommenen Akten der jenen beiden Forstämtern unterstellten Revierämter Aalen, Dettenroden und Kapfenburg als Anhang angeschlossen. Die Neuschrift des auf den doppelten Umfang erweiterten Repertoriums fertigte 1957 die Aushilfsschreibkraft Fräulein Lippert. Der Bestand F 108 umfaßt nunmehr 346 Büschel (mit springenden Nummern für die Akten der Revierämter und des Forstamts a.O. Aalen) mit etwa 2 lfd. m. Ludwigsburg, Juli 1958 Gez. Dr. W. Grube
2. Zur Bestandsgeschichte: Im Jahre 1949 wurden die damals im Staatsarchiv Ludwigsburg vorhandenen Akten des Forstamts a.O. Kapfenburg mit denen des (vorher bestehenden) Forstamts a.o. Aalen von dem Archivangestellten Rolf Schmid geordnet und zusammen in einem Repertorium verzeichnet. Es handelte sich im wesentlichen um Akten, die in den Jahren 1904-1922 von der Forstdirektion Stuttgart an die Archivverwaltung abgegeben worden waren (insgesamt 16 Büschel). Weitere, seit 1949 von den Forstämtern n.O. an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegebene Akten der Forstämter a.O. Kapfenburg und Aalen hat der Archivangestellte Tremel 1956 in das Schmid'sche Reertorium eingearbeitet. Hierbei wurden dem Bestand die ebenfalls neu eingekommenen Akten der jenen beiden Forstämtern unterstellten Revierämter Aalen, Dettenroden und Kapfenburg als Anhang angeschlossen. Die Neuschrift des auf den doppelten Umfang erweiterten Repertoriums fertigte 1957 die Aushilfsschreibkraft Fräulein Lippert. Der Bestand F 108 umfaßt nunmehr 346 Büschel (mit springenden Nummern für die Akten der Revierämter und des Forstamts a.O. Aalen) mit etwa 2 lfd. m. Ludwigsburg, Juli 1958 Gez. Dr. W. Grube
395 Büschel (3,5 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ