344-2004-7 Kriegsgefangenenentschädigungsakten Bruchsal (Bestand)
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344-2004-7
Kreisarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> 02 Bezirksamt/Landratsamt Bruchsal (Bestand 344) >> 02.02 Lastenausgleichsamt
Vorwort: Der Bestand 344 Zug. 2004 Nr. 7 wurde im Frühjahr 2004 vom Lastenausgleichsamt fü den Stadt- und Landkreis Karlsruhe in das Kreisarchiv abgeliefert. Bei der Ablieferung betrug der Umfang der Akten ca. 14,0 lfd. m. Er umfasste fast ausschließlich den Aktenbestand des frühreren Lastenausgleichsamts beim Landratsamt Bruchsal und war somit ein reiner Provenienzbestand.
Im Kreisarchiv Karlsruhe wurden die archivwürdigen Akten mit dem Programm EXCEL erfasst, da es sich um gleichförmige Massenakten handelte. Hierbei wurde neben den persönlichen Daten der Antragsteller auf Kriegsgefangenenentschädigung, die Angaben über die Dauer und den Ort der Gefangenschaft vermerkt. Die Verzeichnung-, Signierungs- und Verpackungsarbeiten übernahmen die Archivangestellten Indra Knobloch, Udo Arnold, Katharina Grom und Lilia Gradceva. Die Korrekturen und die Endredaktion übernahm Kreisarchivar Bernd Breitkopf.
Im Rahmen der Verzeichnungsarbeiten konnten rund 0,9 lfd. Meter kassiert werden, da der Antragsbogen mit allen wichtigen Informationen fehlte. Nach Abschluss sämtlicher Arbeiten umfasst der Archivbestand 13,1 lfd. m. mit 4.487 Faszikeln in 105 Archivboxen.
Bei der Benutzung der Kriegsgefangenenentschädigung gelten besondere Sperrfristen. Die Freigabe der Akten zur allgemeinen Benutzung erfolgt 10 Jahre nach Tod der jeweiligen Person oder - wenn dieses Datum nicht festgestellt werden kann - 90 Jahre nach Geburt.
Karlsruhe, im Juli 2006 Bernd Breitkopf
Im Kreisarchiv Karlsruhe wurden die archivwürdigen Akten mit dem Programm EXCEL erfasst, da es sich um gleichförmige Massenakten handelte. Hierbei wurde neben den persönlichen Daten der Antragsteller auf Kriegsgefangenenentschädigung, die Angaben über die Dauer und den Ort der Gefangenschaft vermerkt. Die Verzeichnung-, Signierungs- und Verpackungsarbeiten übernahmen die Archivangestellten Indra Knobloch, Udo Arnold, Katharina Grom und Lilia Gradceva. Die Korrekturen und die Endredaktion übernahm Kreisarchivar Bernd Breitkopf.
Im Rahmen der Verzeichnungsarbeiten konnten rund 0,9 lfd. Meter kassiert werden, da der Antragsbogen mit allen wichtigen Informationen fehlte. Nach Abschluss sämtlicher Arbeiten umfasst der Archivbestand 13,1 lfd. m. mit 4.487 Faszikeln in 105 Archivboxen.
Bei der Benutzung der Kriegsgefangenenentschädigung gelten besondere Sperrfristen. Die Freigabe der Akten zur allgemeinen Benutzung erfolgt 10 Jahre nach Tod der jeweiligen Person oder - wenn dieses Datum nicht festgestellt werden kann - 90 Jahre nach Geburt.
Karlsruhe, im Juli 2006 Bernd Breitkopf
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.04.2026, 14:44 MESZ