"Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten ...". Hermann Hesse und die Ferne der Herkunft
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/005 D023213/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/005 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2002
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18. Mai 2002
Mir ist besser zu suchen und nie zu finden, statt mich eng und warm an das Nahe zu binden ..." - so schrieb Hermann Hesse in einem seiner Gedichte. Ausdruck seiner Suche war das Reisen. Für sein Schreiben wie für sein Leben überhaupt war es ihm grundlegende Notwendigkeit: Fahrt in die Ferne, aber auch als "Reise nach Innen", als Weg zur Selbstfindung. Die Stationen seines Lebens - von Calw über Maulbronn, Tübingen, Gaienhofen, Basel und Bern bis Montagnola - spiegeln diese ebenso wieder wie seine Schriften. Die Sehnsucht nach der Ferne ist dabei aber stets auf die Herkunft bezogen, deren Inbild, trotz der zwiespältigen Beziehung zu seiner Geburtsstadt, zeitlebens Calw blieb: "Kindheit und Schwarzwald sind für mich Heiligtümer erster Ordnung, die ich immer gefährden will ...". Das literarisch-biografische Porträt zeichnet die Beziehung zwischen Ferne und Herkunft in Hesses Leben und Werk nach.
0:59:40; 0'59
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Der Samstagabend aus dem Land
Calw CW
Indien [IND]
Biografie
Literatur
Porträt [Journalismus]
Reisen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:32 MEZ
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