Johannes Venatoris, von Graf Johann v. Katzenelnbogen mit der Pfarrkirche zu Weiterstadt begnadigt, gelobt eidesstattlich, die Kirche persönlich z...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1429 Februar 9
Ausfertigung Staatsarchiv Darmstadt, Weiterstadt. Das aufgedr. Siegel fast völlig abgesprungen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: A. etc. 29 in die Cineris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johannes Venatoris, von Graf Johann v. Katzenelnbogen mit der Pfarrkirche zu Weiterstadt begnadigt, gelobt eidesstattlich, die Kirche persönlich zu versorgen und sie nicht zu vertauschen oder mit einer anderen Person zu versehen, wenn der Graf nicht vorher zugestimmt hat. Gerät er in Streitigkeiten mit gräflichen Untertanen, darf er diese nicht (vor geistliche Gerichte) laden oder bannen, sondern muss sich an der Rechtsentscheidung durch den Grafen oder dessen Amtleute genügen lassen. Für den Aussteller, der kein eigenes Siegel hat, siegelt der Darmstädter Pfarrer Konrad [Duchscherer]
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 3409
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johannes Venatoris, von Graf Johann v. Katzenelnbogen mit der Pfarrkirche zu Weiterstadt begnadigt, gelobt eidesstattlich, die Kirche persönlich zu versorgen und sie nicht zu vertauschen oder mit einer anderen Person zu versehen, wenn der Graf nicht vorher zugestimmt hat. Gerät er in Streitigkeiten mit gräflichen Untertanen, darf er diese nicht (vor geistliche Gerichte) laden oder bannen, sondern muss sich an der Rechtsentscheidung durch den Grafen oder dessen Amtleute genügen lassen. Für den Aussteller, der kein eigenes Siegel hat, siegelt der Darmstädter Pfarrer Konrad [Duchscherer]
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 3409
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ