Gernsbach Amt (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 144
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Ämter, Zenten und Waldgenossenschaften >> Gernsbach, Amt
1347-1861
Überlieferungsgeschichte
Zur komplizierten Herrschaftsgeschichte der Grafschaft Eberstein mit ihren ebersteinischen, badischen und hochstiftisch-speyerischen Kondominatsanteilen vergleiche die Einleitung zu Bestand 110. Das Kerngebiet der Grafschaft deckte sich ungefähr mit dem Sprengel des späteren badischen Amtes, zu dem die Gemeinden Au, Bermersbach, Forbach, Freiolsheim, Gausbach, Hilpertsau, Hörden, Igelsberg, Langenbrand, Lautenbach, Michelbach, Mittelberg, Muggensturm, Obertsrot, Ottenau, Reichental, Scheuern, Selbach, Staufenberg und Weisenbach gehörten.
Inhalt und Bewertung
Wie bei Bestand 110 sind auch bei Bestand 144 ebersteinische und badische Provenienzen vermischt, dazu kommen einzelne Akten aus der speyerischen Verwaltung. Die Grenzen zwischen beiden Beständen sind ähnlich unscharf gezogen wie bei Bestand 203.
Bestandsgeschichte: Zur komplizierten Herrschaftsgeschichte der Grafschaft Eberstein mit ihren ebersteinischen, badischen und hochstiftisch-speyerischen Kondominatsanteilen vergleiche die Einleitung zu Bestand 110. Das Kerngebiet der Grafschaft deckte sich ungefähr mit dem Sprengel des späteren badischen Amtes, zu dem die Gemeinden Au, Bermersbach, Forbach, Freiolsheim, Gausbach, Hilpertsau, Hörden, Igelsberg, Langenbrand, Lautenbach, Michelbach, Mittelberg, Muggensturm, Obertsrot, Ottenau, Reichental, Scheuern, Selbach, Staufenberg und Weisenbach gehörten. Wie bei Bestand 110 sind auch bei Bestand 144 ebersteinische und badische Provenienzen vermischt, dazu kommen einzelne Akten aus der speyerischen Verwaltung. Die Grenzen zwischen beiden Beständen sind ähnlich unscharf gezogen wie bei Bestand 203. Der Bestand 144 wurde im Jahr 1952 von Manfred Krebs erschlossen. 2020 erfolgte die Konversion des analogen Findmittels durch Angelika von Schenk. Die Korrektur und Redaktion des Online-Findmittels besorgte Gabriele Wüst 2020. Die Schlussredaktion der Titelaufnahmen erfolgte durch René Gilbert 2023. Die Unterlagen wurden abschließend signiert und archivfachlich verpackt. Der Bestand 144 enthält insgesamt 783 Verzeichnungseinheiten und hat einen Umfang von ca. 11 laufenden Metern. Karlsruhe, im April 2023 Dr. René Gilbert
Literatur: Wolfgang Froese (Hrsg.), 800 Jahre Gernsbach. Die Geschichte der Stadt, Gernsbach 2019 Rainer Hennl, Gernsbach im Murgtal. Strukturen und Entwicklung bis zum Ende des badisch-ebersteinischen Kondominats im Jahre 1660, Stuttgart 2006 Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 283
Zur komplizierten Herrschaftsgeschichte der Grafschaft Eberstein mit ihren ebersteinischen, badischen und hochstiftisch-speyerischen Kondominatsanteilen vergleiche die Einleitung zu Bestand 110. Das Kerngebiet der Grafschaft deckte sich ungefähr mit dem Sprengel des späteren badischen Amtes, zu dem die Gemeinden Au, Bermersbach, Forbach, Freiolsheim, Gausbach, Hilpertsau, Hörden, Igelsberg, Langenbrand, Lautenbach, Michelbach, Mittelberg, Muggensturm, Obertsrot, Ottenau, Reichental, Scheuern, Selbach, Staufenberg und Weisenbach gehörten.
Inhalt und Bewertung
Wie bei Bestand 110 sind auch bei Bestand 144 ebersteinische und badische Provenienzen vermischt, dazu kommen einzelne Akten aus der speyerischen Verwaltung. Die Grenzen zwischen beiden Beständen sind ähnlich unscharf gezogen wie bei Bestand 203.
Bestandsgeschichte: Zur komplizierten Herrschaftsgeschichte der Grafschaft Eberstein mit ihren ebersteinischen, badischen und hochstiftisch-speyerischen Kondominatsanteilen vergleiche die Einleitung zu Bestand 110. Das Kerngebiet der Grafschaft deckte sich ungefähr mit dem Sprengel des späteren badischen Amtes, zu dem die Gemeinden Au, Bermersbach, Forbach, Freiolsheim, Gausbach, Hilpertsau, Hörden, Igelsberg, Langenbrand, Lautenbach, Michelbach, Mittelberg, Muggensturm, Obertsrot, Ottenau, Reichental, Scheuern, Selbach, Staufenberg und Weisenbach gehörten. Wie bei Bestand 110 sind auch bei Bestand 144 ebersteinische und badische Provenienzen vermischt, dazu kommen einzelne Akten aus der speyerischen Verwaltung. Die Grenzen zwischen beiden Beständen sind ähnlich unscharf gezogen wie bei Bestand 203. Der Bestand 144 wurde im Jahr 1952 von Manfred Krebs erschlossen. 2020 erfolgte die Konversion des analogen Findmittels durch Angelika von Schenk. Die Korrektur und Redaktion des Online-Findmittels besorgte Gabriele Wüst 2020. Die Schlussredaktion der Titelaufnahmen erfolgte durch René Gilbert 2023. Die Unterlagen wurden abschließend signiert und archivfachlich verpackt. Der Bestand 144 enthält insgesamt 783 Verzeichnungseinheiten und hat einen Umfang von ca. 11 laufenden Metern. Karlsruhe, im April 2023 Dr. René Gilbert
Literatur: Wolfgang Froese (Hrsg.), 800 Jahre Gernsbach. Die Geschichte der Stadt, Gernsbach 2019 Rainer Hennl, Gernsbach im Murgtal. Strukturen und Entwicklung bis zum Ende des badisch-ebersteinischen Kondominats im Jahre 1660, Stuttgart 2006 Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 283
782 Akten (Nr. 1-773)
Bestand
Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 283
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ