Zum Streitgegenstand vgl. RKG 1013 (C 514/1320). Hier handelt es sich vor allem um das appellantische Gut zu Kirchherten (Gem. Pütz, Kr. Bergheim).
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AA 0627, 1014 - C 515/1321
AA 0627 Reichskammergericht, Teil II: C-D
Reichskammergericht, Teil II: C-D >> 1. Buchstabe C
1600 - 1607 (1530 - 1612)
Enthaeltvermerke: Kläger: Dekan und Kapitel des Domstifts zu Köln, (Bekl.) Beklagter: Lic. Peter Iven, jül. Rat, zu Köln, seit 1601 seine Witwe Margaretha Ochs, (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Johann Jakob Kölblin 1598 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Andreas Pfeffer 1601 - (Lic.) Ant(honius) Streit Prozeßart: Secundae appellationis Instanzen: 1. Vogt und Schöffen des Gerichts Kirchherten 1587 - 1588 - 2. Schultheiß und Schöffen des Hauptgerichts Jülich 1588 - 1590 - 3. Jül. Hofrat/Hofgericht zu Düsseldorf 1590 - 1600 - 4. RKG 1600 - 1607 (1530 - 1612) Beweismittel: Jahrespachten der streitigen Güter von 1587 - 1602 und ihre Geldwertberechnungen (Q 12). Ebenso von 1602 - 1603 (I 59). Urteil der 1. Instanz (II 16). Zum Inhalt der Priora vgl. RKG 1013 (C 514/1320). Beschreibung: 2 Bde.; Bd. I: 2 cm, 70 Bl., lose; Q 1 - 13, 2 Beilagen prod. 27. Mai 1612; Bd. II: 10,5 cm, 826 Bl., gebunden. Vgl. RKG 1013 (C 514/1320) und RKG 1012 (C 513/1319).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:14 MESZ
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Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil II: C-D (Bestand)
- 1. Buchstabe C (Gliederung)