Bm. und Gericht zu Stuttgart reversieren Hz. Ludwig auf die Übergabe des Torhäusleins, das der Herzog als Ersatz für das wegen des Bindhaus-Neubaus verlegte Stadttor und Zollhäuslein beim Kanzleitor auf der anderen Seite zur Unterbringung eines Torwarts und Zollsammlers neu erbauen ließ; sie verpflichten sich, das Torhäuslein zu unterhalten und keinen Torwart ohne Wissen des Herzogs oder seiner Kammermeister und Räte anzunehmen. Der künftige Torwart soll sowohl die Pforte auf dem Graben gegen den Tiergarten als auch das Kanzleitor versehen und deshalb zugleich dem Herzog, den A. und gemeiner Stadt verpflichtet sein.
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Bm. und Gericht zu Stuttgart reversieren Hz. Ludwig auf die Übergabe des Torhäusleins, das der Herzog als Ersatz für das wegen des Bindhaus-Neubaus verlegte Stadttor und Zollhäuslein beim Kanzleitor auf der anderen Seite zur Unterbringung eines Torwarts und Zollsammlers neu erbauen ließ; sie verpflichten sich, das Torhäuslein zu unterhalten und keinen Torwart ohne Wissen des Herzogs oder seiner Kammermeister und Räte anzunehmen. Der künftige Torwart soll sowohl die Pforte auf dem Graben gegen den Tiergarten als auch das Kanzleitor versehen und deshalb zugleich dem Herzog, den A. und gemeiner Stadt verpflichtet sein.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 U 143
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 I Stuttgart W, Urkunden
Stuttgart W, Urkunden >> 1 Urkunden >> 1.2 Urkunden 1501-1734 (Bestand A 403 Nr. 1-414)
1590 März 19 (März 29 st.n.)
Archiv Stuttgart W. Lade B. 14. Büschel
Urkunden
Stuttgart S; Bindhaus
Stuttgart S; Kanzleitor
Stuttgart S; Stadtgraben
Stuttgart S; Stadttore
Stuttgart S; Tiergarten
Stuttgart S; Torhäuslein
Stuttgart S; Zollhaus
Revers
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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- Stuttgart W, Urkunden (Bestand)
- 1 Urkunden (Gliederung)
- 1.2 Urkunden 1501-1734 (Bestand A 403 Nr. 1-414) (Gliederung)