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Die Bewegung im Kanton Bergzabern: Verhandlungen vor der Anklagekammer und dem Spezialgericht der Pfalz, soweit sie aus den Kantonen Bergzabern und Neustadt verhaftete Angeklagte betreffen
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Die Bewegung im Kanton Bergzabern: Verhandlungen vor der Anklagekammer und dem Spezialgericht der Pfalz, soweit sie aus den Kantonen Bergzabern und Neustadt verhaftete Angeklagte betreffen
Oberlandesgericht Zweibrücken, Akten >> 10 Prozessakten und -urteile >> 10.02 Verhandlungen über den Aufstand in der Pfalz in den Jahren 1848/49 >> 10.02.03 Revolutionäre Bewegung im Kanton Bergzabern >> Die Bewegung im Kanton Bergzabern
1849-01-01/1851-12-31
Enthält u.a.: Verfahren gegen: Albert, Christian, Leineweber, geb. zu Otterberg, wohnhaft in Neustadt; Augspurger, Wilhelm, Müller, Bergzabern; Behret, Theobald, Mahl- und Ölmüller, geb. zu Hartenburg, wohnhaft zu Bergzabern; Billemayer, Friedrich, Winzer, Neustadt; Clemens, Johann, Bierbrauer und Wirt, geb. zu Ilbesheim, wohnhaft in Bergzabern; Crammet, Jakob, Nagelschmied, Bergzabern; Dahn, Martin, Maurer, Neustadt; Hall, Johann, Bäcker, geb. in Heuchelheim, wohnhaft in Neustadt; Heini, Anton, Schreiber, Mußbach; Herrmann, Jakob, Bäcker, geb. in Schutterwald bei Offenburg, wohnhaft in Bergzabern; Hörner, Michael, Küfer, geb. in Barbelroth, wohnhaft zu Gleishorbach; Hofius, Nikolaus, Schuster, Neustadt; Hüll, Christoph, Weber, Neustadt; Mattuscheck, Heinrich, Metzger, Neustadt; Pfalzgraf, Karl, Holzhändler, Bergzabern; Rothhaas, Heinrich, Uhrmacher, Bergzabern; Schwerdtfeger, Michael, Wingerts- und Ackersmann, Gleishorbach; Seel, Johannes, Taglöhner, geb. in Winzingen, wohnhaft in Neustadt; Simon, Karl, Lederhändler, geb. zu Heidelberg, wohnhaft in Bergzabern; Staudt, Jakob, Kammacher, geb. zu Annweiler, wohnhaft zu Bergzabern; Stolleis, Georg, Seiler, Neustadt; Surerus, Jakob, Müller, geb. in Bergzabern, wohnhaft auf der Gehlmühle, Gemeinde Birkenhördt; Thyson, Johann, Schneider, ebenda; Weis, Jakob, Metzger, geb. in Gleiszellen, wohnhaft in Bergzabern; Wingerter, Heinrich, Winzer, Gimmeldingen; Zinkgraf, Ludwig, Bäcker, Neustadt; Urteil der Anklagekammer des Appellationsgerichtes der Pfalz vom 29. Juni 1850 (Bl. 101 - 310); Urteil des Oberappellationsgerichts des Königreichs Bayern als Kassations- und Revisionshof für die Pfalz vom 25. Nov. 1850 (Bl. 87 - 120), Sitzungsprotokolle und Definitivurteil des Spezialgerichts der Pfalz vom 15. Januar - 11. Febr. 1850 (Bl. 311 - 414); Urteil des Oberappellationsgerichts des Königreichs Bayern als Kassations- und Revisionshof für die Pfalz vom 3. Juni 1851 (Bl. 432 - 437)
darin: Aus den stenographischen Berichten. Das Spezialgericht für die Pfalz (enthält Urteil vom 13. Febr. 1851 gegen Johann Krauth von Küstnacht in der Schweiz und 14 weitere Personen), Druck, 1 S., 22,6 x 14 cm (Bl. 206)
Oberlandesgericht Zweibrücken
749 Bl.
Sachakte
Die Digitalisierung wurde gefördert durch die Deutsche Digitale Bibliothek aus Mitteln des Programms „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.