Die von dem verstorbenen Karl von Boyneburg heimgefallenen Lehen, nämlich: 1.) ein Gehölz bei der Altenburg [Stadtteil von Felsberg, Schwalm-Eder-...
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Urk. 14, 12667
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Stiern von Stiernberg, Nr. 2
A I u, Stiern von Stirnberg sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe S >> Sta-Sti >> Stiern von Stiernberg
1766 Juni 10
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die von dem verstorbenen Karl von Boyneburg heimgefallenen Lehen, nämlich: 1.) ein Gehölz bei der Altenburg [Stadtteil von Felsberg, Schwalm-Eder-Kr.], genannt der Schneideberg; 2.) ein Gulden und sieben Albus, auch fünf Gänse und sieben Hühner, alles zu Altenburg anfallend, wie sie früher die von Elben als Mannlehen gehabt haben, als Mannlehen. Nach dem Tod des Konrad von Elben als des letzten seines Stammes erhielt der Ritter Georg von Boyneburg als Inhaber des Schlosses Altenburg die Nutzung des Gehölzes und der Zinsen auf Lebenszeit verliehen. Später waren Heidenreich von Calenberg und Burkhard von Cramm als Vormünder der Söhne des verstorbenen Ludwig von Boyneburg des Jüngeren, Heidenreich und Urban, von neuem damit belehnt worden. Die Jagd in dem genannten Gehölz bleibt dem Landgrafen von Hessen vorbehalten.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich Wilhelm Stiern von Stiernberg
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich Wilhelm Stiern von Stiernberg
Belehnte/r: Friedrich Wilhelm Stiern von Stiernberg, Oberstleutnant und Flügeladjudant
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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