Der Ritter Helmold von Biwende macht bekannt, daß er der Kirche St. Liudger zu Helmstedt die Vogtei des Allods Wevensleven, weiter 19 Mansen in dem gleichen Ort, in Selschen sieben, in Siersleven 14, in Eilsleven (Eylsloven) zwei, für 90 Mark mit aller Gerechtigkeit überlassen hat. - Zeugen waren Graf Heinrich von Sladen, Hermann von Werberge (-berghe), Dietrich von Hessenen, Egbert von Wolfenbüttel (Wulfenbutle), Gerold von Slistide, Hugold von Rodhen, Johann von Dingelstedt (-stidde), Ludolf von Winnigstede (-stidde) und viele andere, die zugunsten der Kirche durch Herrn Johann von Dalen (-m), Friedrich von Esbeke und Konrad von Slitzstede (Slitztede) das Versprechen leisteten, daß niemand von den Leuten der Vogtei gewaltsam eine Steuer oder Abgabe eintreiben wird. Helmold wird die Vogtei dem Herzog von Braunschweig auflassen und dafür sorgen, daß der Abt sie wieder zur freien Verfügung vom Herzog erhält. - Siegelankündigung.
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Der Ritter Helmold von Biwende macht bekannt, daß er der Kirche St. Liudger zu Helmstedt die Vogtei des Allods Wevensleven, weiter 19 Mansen in dem gleichen Ort, in Selschen sieben, in Siersleven 14, in Eilsleven (Eylsloven) zwei, für 90 Mark mit aller Gerechtigkeit überlassen hat. - Zeugen waren Graf Heinrich von Sladen, Hermann von Werberge (-berghe), Dietrich von Hessenen, Egbert von Wolfenbüttel (Wulfenbutle), Gerold von Slistide, Hugold von Rodhen, Johann von Dingelstedt (-stidde), Ludolf von Winnigstede (-stidde) und viele andere, die zugunsten der Kirche durch Herrn Johann von Dalen (-m), Friedrich von Esbeke und Konrad von Slitzstede (Slitztede) das Versprechen leisteten, daß niemand von den Leuten der Vogtei gewaltsam eine Steuer oder Abgabe eintreiben wird. Helmold wird die Vogtei dem Herzog von Braunschweig auflassen und dafür sorgen, daß der Abt sie wieder zur freien Verfügung vom Herzog erhält. - Siegelankündigung.
AA 0544, 41
AA 0544 Werden, Urkunden (AA 0544)
Werden, Urkunden (AA 0544) >> 1. Nr. 1-800 (802-1480)
1228
Diverse Registraturbildner
Papier
Überlieferungsart: Abschrift des 15. Jh.
Urkunde
Aus Werden, Rep. u. Hs. Nr. 2 (Altsignatur: Akten Nr. VI 6)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:40 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.6. V - Z (Tektonik)
- 1.2.6.9. Werden (Tektonik)
- Werden, Urkunden AA 0544 (Bestand)
- 1. Nr. 1-800 (802-1480) (Gliederung)
- Der Ritter Helmold von Biwende macht bekannt, daß er der Kirche St. Liudger zu Helmstedt die Vogtei des Allods Wevensleven, weiter 19 Mansen in dem gleichen Ort, in Selschen sieben, in Siersleven 14, in Eilsleven (Eylsloven) zwei, für 90 Mark mit aller Gerechtigkeit überlassen hat. - Zeugen waren Graf Heinrich von Sladen, Hermann von Werberge (-berghe), Dietrich von Hessenen, Egbert von Wolfenbüttel (Wulfenbutle), Gerold von Slistide, Hugold von Rodhen, Johann von Dingelstedt (-stidde), Ludolf von Winnigstede (-stidde) und viele andere, die zugunsten der Kirche durch Herrn Johann von Dalen (-m), Friedrich von Esbeke und Konrad von Slitzstede (Slitztede) das Versprechen leisteten, daß niemand von den Leuten der Vogtei gewaltsam eine Steuer oder Abgabe eintreiben wird. Helmold wird die Vogtei dem Herzog von Braunschweig auflassen und dafür sorgen, daß der Abt sie wieder zur freien Verfügung vom Herzog erhält. - Siegelankündigung. (Archivale)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International