Zahlung von Requisitionsleistungen
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 120 T 1 Nr. 1949
Wü 120 T 2 Nr. 485
K 1253
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 120 T 1-2 Finanzministerium Württemberg-Hohenzollern
Finanzministerium Württemberg-Hohenzollern >> Staatshaushalt, Kassen- und Rechnungswesen, Besatzungskosten >> Besatzungskosten >> Requisitionen >> Requisition von Mobilien
1948-1952
Enthält: Zahlung von Requisitionsleistungen durch die Kreiskommunalkasse Hechingen für die Firma Ludwig Pieper, Textilgroßhandel, Saarlouis; vor der Währungsreform abgewickelte und infolge der Währungsreform nicht in den Besitz der Leistungspflichtigen gelangte Entschädigungen; nachträgliche Anmeldung von Fremdgeldforderungen zur Umwertung gemäß Umstellungsgesetz; Brennholzlieferungen aus dem Staatswald, Forstamtsbezirk Tuttlingen, an die Besatzungsmacht; Wegnahme von Möbeln bei Eugen Staudenmayer, Weingarten
Finanzministerium Württemberg-Hohenzollern
2 cm
Archivale
Pieper, Ludwig; Textilgroßhandel, Saarlouis
Staudenmayer, Eugen; Weingarten
Hechingen BL; Kreiskommunalkasse
Saarlouis SLS; Pieper, Ludwig, Firma
Tuttlingen TUT; Forstamt
Weingarten RV
Brennholzlieferungen
Umstellungsgesetz
Währungsreform
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ
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