Ehevertrag zwischen dem verwitweten Lohnkutscher Konrad Guther und der ledigen Anna Maria Reißer von Blaubeuren [Alb-Donau-Kreis]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Veronika geborene Schlegel die Tochter Maria Ursula. Der Vertrag wird im Beisein der Bauern Johann Ludwig Lindner und Salomon Pfost als Pfleger der Tochter des Bräutigams und des Andreas Braunmüller als Beistand der Braut geschlossen.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Lohnkutscher Konrad Guther und der ledigen Anna Maria Reißer von Blaubeuren [Alb-Donau-Kreis]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Veronika geborene Schlegel die Tochter Maria Ursula. Der Vertrag wird im Beisein der Bauern Johann Ludwig Lindner und Salomon Pfost als Pfleger der Tochter des Bräutigams und des Andreas Braunmüller als Beistand der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 218
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1785 Februar 17.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Konrad Guther und Anna Maria Reißer von Blaubeuren
Siegler: Die Ratsherren Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Theodor August Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Valentin Stoß und Johann Friedrich Gaum, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 3 (18. Jh.); N. 193 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Inventar über den der Tochter des Bräutigams aus erster Ehe zustehenden Besitz vom 14. Februar 1785
2. Inventar über den Besitz der Braut vom 21. Februar 1785
Datum: So geschehen Ulm, den 17. februarii 1785.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Konrad Guther und Anna Maria Reißer von Blaubeuren
Siegler: Die Ratsherren Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Theodor August Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Valentin Stoß und Johann Friedrich Gaum, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 3 (18. Jh.); N. 193 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Inventar über den der Tochter des Bräutigams aus erster Ehe zustehenden Besitz vom 14. Februar 1785
2. Inventar über den Besitz der Braut vom 21. Februar 1785
Datum: So geschehen Ulm, den 17. februarii 1785.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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