Für den Minister schlicht Helden - ein Porträt des Hechinger Kinderhilfevereins "Kinder brauchen Frieden"
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/007 D962016/102
D962016/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/007 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1996
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1996 >> Dezember 1996
23. Dezember 1996
Der Hechinger Verein "Kinder brauchen Frieden" wurde vor vier Jahren gegründet und ist inzwischen zu einer kleinen, aber tatkräftigen Hilfsorganisation herangewachsen, der sogar vom Bonner Außenministerium höchstes Lob gezollt wird. Von der ersten Hilfsaktion 1993 - damals wurden 80 kroatische Kriegswaisen in die Ferien nach Hechingen geholt - führte der Weg über Einsätze in Kroatien bis nach Afrika. In Afrika müssen die Hechinger Helfer Lastwagen und Soldaten mieten, um ihre Fracht zu den Kindern in die Flüchtlingslager durchzubringen. In Kroatien werden Hinterhöfe verschönert, ein Waisenhaus renoviert, aber auch einfach nur mit den Kindern gespielt. "Wir laden nicht nur Hilfsgüter ab, wir kümmern uns um unsere Kinder", sagt ein Hechinger Helfer. "Kinder brauchen Frieden" hat sich unter den Hilfsorganisationen bemerkbar gemacht: Der Vorsitzende Michael Bierlmeier wurde in Bioleks Fernseh-Gala "Ein Herz für Kinder" zum "Engel 96" gekürt. Das Außenministerium hat den Verein im letzten Jahr mit 70.000 DM unterstützt. Die kurze, aber bemerkenswerte Geschichte des Hechinger Vereins, Gespräche mit Mitgliedern und mit dem Bundesaußenminister Klaus Kinkel sind im SWF 1-Radiothema zu hören.
SWF 1
0:30:00; 0'30
Audio-Visuelle Medien
Bierlmeier, Cornelia
Bierlmeier, Michael
Braun, Roge
Endres, Bärbel
Göltel, Karl-Heinz
Jetter, Klaus
Wüterich, Elise
Afrika
Hechingen BL
Kroatien [HR]
Frieden: Kind
Kind: Kinderhilfe
Urlaub
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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