Die Bauerunruhen in der Grafschaft Wertheim und ihre Folgen
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 19 Nr. 28
G-Rep. 19 I Nr. 28
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 19 Hochstift Würzburg
Hochstift Würzburg >> 1. Die Grafen von Wertheim und das Hochstift Würzburg >> 1.8 Bauernkrieg
1525-1526
Enthält:
1. Bauerunruhen in den Gemeinden u.a.:
die Gemeinde Üttingen bittet Graf Georg II. sich ihrer Sache anzuschließen (13.04.1525); Die Gemeinde Heidenfeld verpflichtet sich zum Gehorsam und bittet, nicht zur Verteidigung der Stadt Wertheim herangezogen zu werden (o.D.); die Gemeinde Lautenbach berichtet von einigen Bauern, die sich den Haufen angeschlossen haben; Befragung von Untertanen aus Höhefeld, wer sich den Bauern um Kleinhans angeschlossen habe und wer nicht (o.D.); Schreiben von Hans Nüchter, wegen der Fährschiffen und der Aufforderung des Bischofs von Würzburg an Graf Georg sich still zu verhalten (16.04.1525); die christliche Versammlung der 9 Städte in Bischofsheim fodert Graf Georg auf sich ihnen anzuschließen (03.05.1525); Befragungen der Bauern in Königstein und Schweinberg (Mai 1525); Schreiben an den Amtmann von Laudenbach, die ansässigen Juden zu schützen (31.05.1525); Beschwerde der Untertanen in Hardheim wegen der Schatzung (o.D.); Brandschatzung in Königheim und Verweigerung der Huldigung durch die Untertanen, Verzeichnis der Königheimer, die nicht zur Huldigung erschienen sind; Bürgschaftslisten; Bürgschaft für den Schultheissen von Unteraltertheim von Georg Zobel von Giebelstadt (15.07.1525); Bericht der Gemeinde von Unteraltertheim zu den Aktivitäten Kleinhans (o.D.); Anweisungen zur Durchführung der Bestrafungen und vorzunehmenden Huldigungen der aufrührerischen Bauern (o.D.); Aussagen der befragten Bauern über ihre Rolle bei den Bauernunruhen aus den Gemeinden Erlenbach, Helmstadt und Holzkirchhausen, Heidenfeldt, Lautenbach, Reichholzheim und Höhefeld, Urphar, Billichhausen, Schweinberg, Königheim, Stadt Wertheim u.a. (o.D.); Bericht von Hans Müller zur Position der Wertheimer Bürger während der Bauernunruhen (o.D.); Ausführliche Protokolle der Befragungen in Schweinberg, Helmstadt, Heidenfeld, Hardheim, Üttingen, Remlingen;
2. Verhandlungen mit den Bauern und Belagerung Würzburgs:
die Artikel der Versammlung der fränkischen Bauern (o.D.); die vom Erzbistum Mainz in Amorbach unterzeichneten Forderungen der Bauern (o.D.); Instruktionen der würzburgischen Räte für die Verhandlungen mit den Hauptleuten der Bauern (o.D.); Bischof Konrad von Würzburg berichtet Graf Michael von Wertheim von den gescheiterten Verhandlungen mit den Bauern vor Würzburg und der Belagerung der Festung. Er bittet Michael darum, seinen Sohn Georg zu Verhandlungen mit den Bauern zu bewegen (11.05.1525); Anweisungen für Graf Georg für die Verhandlungen mit den in Höchberg lagernden Bauernhaufen (o.D.)
3. Verteidigung Graf Georgs II. von Wertheim gegen die Vorwürfe des kaiserlichen Fiskals, er habe sich während des Bauernkriegs mit den Bauern verbündet und Landfriedensbruch begangen:
- Zitation des kaiserlichen Fiskals wegen des Vorwurfs des Landfriedensbruchs (09.1525); Klage Graf Georgs II. gegen Bischof Konrad von Würzburg auf der Bundesversammlung in Nördlingen; Erklärung Graf Georgs an die Reichsstände zu seiner Rolle im Bauernkrieg und bei der Belagerung Würzburgs (Druck, 1525)
- Berichte zu den Ereignissen während des Bauernaufruhrs und zur Rolle Graf Georgs, ausführlicher Bericht Graf Georgs an den kaiserlichen Fiskal mit Stellungnahmen zum Vorwurf seines Bündnisses mit den Bauern (Kopie, 1525); Schreiben Graf Georgs an Florian Geyer von Giebelstadt (Kopie, 1525); Schreiben von Erzherzog Ferdinand von Österreich, das Graf Georg von den Vorwürfen gegen ihn entlastet (1525); Schutzbrief von Kaiser Karl V. für Graf Georg von Wertheim (Kopie auf Pergament, 1526)
1. Bauerunruhen in den Gemeinden u.a.:
die Gemeinde Üttingen bittet Graf Georg II. sich ihrer Sache anzuschließen (13.04.1525); Die Gemeinde Heidenfeld verpflichtet sich zum Gehorsam und bittet, nicht zur Verteidigung der Stadt Wertheim herangezogen zu werden (o.D.); die Gemeinde Lautenbach berichtet von einigen Bauern, die sich den Haufen angeschlossen haben; Befragung von Untertanen aus Höhefeld, wer sich den Bauern um Kleinhans angeschlossen habe und wer nicht (o.D.); Schreiben von Hans Nüchter, wegen der Fährschiffen und der Aufforderung des Bischofs von Würzburg an Graf Georg sich still zu verhalten (16.04.1525); die christliche Versammlung der 9 Städte in Bischofsheim fodert Graf Georg auf sich ihnen anzuschließen (03.05.1525); Befragungen der Bauern in Königstein und Schweinberg (Mai 1525); Schreiben an den Amtmann von Laudenbach, die ansässigen Juden zu schützen (31.05.1525); Beschwerde der Untertanen in Hardheim wegen der Schatzung (o.D.); Brandschatzung in Königheim und Verweigerung der Huldigung durch die Untertanen, Verzeichnis der Königheimer, die nicht zur Huldigung erschienen sind; Bürgschaftslisten; Bürgschaft für den Schultheissen von Unteraltertheim von Georg Zobel von Giebelstadt (15.07.1525); Bericht der Gemeinde von Unteraltertheim zu den Aktivitäten Kleinhans (o.D.); Anweisungen zur Durchführung der Bestrafungen und vorzunehmenden Huldigungen der aufrührerischen Bauern (o.D.); Aussagen der befragten Bauern über ihre Rolle bei den Bauernunruhen aus den Gemeinden Erlenbach, Helmstadt und Holzkirchhausen, Heidenfeldt, Lautenbach, Reichholzheim und Höhefeld, Urphar, Billichhausen, Schweinberg, Königheim, Stadt Wertheim u.a. (o.D.); Bericht von Hans Müller zur Position der Wertheimer Bürger während der Bauernunruhen (o.D.); Ausführliche Protokolle der Befragungen in Schweinberg, Helmstadt, Heidenfeld, Hardheim, Üttingen, Remlingen;
2. Verhandlungen mit den Bauern und Belagerung Würzburgs:
die Artikel der Versammlung der fränkischen Bauern (o.D.); die vom Erzbistum Mainz in Amorbach unterzeichneten Forderungen der Bauern (o.D.); Instruktionen der würzburgischen Räte für die Verhandlungen mit den Hauptleuten der Bauern (o.D.); Bischof Konrad von Würzburg berichtet Graf Michael von Wertheim von den gescheiterten Verhandlungen mit den Bauern vor Würzburg und der Belagerung der Festung. Er bittet Michael darum, seinen Sohn Georg zu Verhandlungen mit den Bauern zu bewegen (11.05.1525); Anweisungen für Graf Georg für die Verhandlungen mit den in Höchberg lagernden Bauernhaufen (o.D.)
3. Verteidigung Graf Georgs II. von Wertheim gegen die Vorwürfe des kaiserlichen Fiskals, er habe sich während des Bauernkriegs mit den Bauern verbündet und Landfriedensbruch begangen:
- Zitation des kaiserlichen Fiskals wegen des Vorwurfs des Landfriedensbruchs (09.1525); Klage Graf Georgs II. gegen Bischof Konrad von Würzburg auf der Bundesversammlung in Nördlingen; Erklärung Graf Georgs an die Reichsstände zu seiner Rolle im Bauernkrieg und bei der Belagerung Würzburgs (Druck, 1525)
- Berichte zu den Ereignissen während des Bauernaufruhrs und zur Rolle Graf Georgs, ausführlicher Bericht Graf Georgs an den kaiserlichen Fiskal mit Stellungnahmen zum Vorwurf seines Bündnisses mit den Bauern (Kopie, 1525); Schreiben Graf Georgs an Florian Geyer von Giebelstadt (Kopie, 1525); Schreiben von Erzherzog Ferdinand von Österreich, das Graf Georg von den Vorwürfen gegen ihn entlastet (1525); Schutzbrief von Kaiser Karl V. für Graf Georg von Wertheim (Kopie auf Pergament, 1526)
7 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ