Akten des Landgrafen Philipp bezw. der heimgelassenen Räte (dabei auch Akten der Landgräfinwitwe Anna und Kommissionsakten der hessischen Räte zu Hemeln): Briefwechsel mit Herzog Erich von Braunschweig und der Herzogin Katharina. Niederschrift braunschweigischer Beschwerdeartikel. Schreiben der heimgelassenen Räte zu Münden. Bericht Jakobs v. Taubenheim. Abschriften
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Akten des Landgrafen Philipp bezw. der heimgelassenen Räte (dabei auch Akten der Landgräfinwitwe Anna und Kommissionsakten der hessischen Räte zu Hemeln): Briefwechsel mit Herzog Erich von Braunschweig und der Herzogin Katharina. Niederschrift braunschweigischer Beschwerdeartikel. Schreiben der heimgelassenen Räte zu Münden. Bericht Jakobs v. Taubenheim. Abschriften
3, 1612
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.16 Braunschweig-Calenberg
1518-1524
Enthält: 1518 September - Dezember. Beschwerde des Klosters Lippoldsberg über den hessischen Vogt zu Gieselwerder und andere Grenzstreitigkeiten. Bitte Braunschweigs um Ansetzung eines Tags. Verhandlungen hessischer und braunschweigischer Räte zu Hemeln
Enthält: neben anderem dort die Beschwerden des Vogts Siegmund Hartmann zu Veckerhagen verhandelt. Ein zu Kaufungen zwischen Herzog Erich und der Landgräfinwitwe verabredeter Tag wegen der Grenzirrungen zu Spiekershausen von Braunschweig infolge der Streitigkeiten mit Hildesheim wieder abgeschrieben. Gutachten Krafts v. Bodenhausen zu den in Hemeln vorgebrachten braunschweigischen Beschwerden. Verhandlungen über eine neue Tagsatzung insbesondere wegen der Übergriffe der Amtmänner zu Gieselwerder und Veckerhagen
Enthält: 1521 Juli. Braunschweigische Requisition nach dem in Hessen sich aufhaltenden und von den Wölffen zu Itter unterstützten Landfriedensbrecher Klaus Hofmeister
Enthält: 1522 Juli. Streitigkeiten zwischen Hessen und der Herzogin Katharina von Braunschweig über die beiderseitigen Rechte am Kloster Lippoldsberg, veranlaßt durch die Teilnahme der Herzogin an einer Visitation des Klosters durch seine geistlichen Oberen
Enthält: 1523 Januar. Christian v. Hanstein und Jakob v. Taubenheim bei der Herzogin Katharina in Münden: Freilassung des Ludolf v. Bubenheim
Enthält: Verbot des hessischen Vogts zu Gieselwerder Heinrich Freiberg, der Herzogin den Landschatz zu Hemeln und Vaake zu entrichten
Enthält: braunschweigische Repressalien dagegen
Enthält: Übergriffe des Amtmanns zu Lippoldsberg
Enthält: Beeinträchtigung der landgräflichen Jagd daselbst durch Anlage von Gruben
Enthält: Februar. Beschwerde des Landgrafen über die Verhaftung eines aus dem Kloster Amelunxborn entwichenen Mönches Berthold Schapers, der auf Betreiben des Abts durch Braunschweig ergriffen wurde und zwar auf dem von Hessen allein beanspruchten Gebiete des Klosters Lippoldsberg
Enthält: Juli. Beschwerde der Herzogin Katharina über die Gefangennahme des Hans Borgholte und Amt Schaper auf dem Gebiete des Klosters Lippoldsberg durch den Vogt Freiberg zu Gieselwerder, weil sie gegen Herzog Philipp von Braunschweig, die Stadt Einbeck und auch auf hessischen Straßen den Landfrieden gebrochen haben
Enthält: Landgraf Philipp zu schiedsgerichtlicher Entscheidung bereit
Enthält: September. Nachforschungen nach Pfandschaften, die von Hessen an Braunschweig verpfändet wurden
Enthält: 1524 April. Siehe Abt. Goslar
Enthält: neben anderem dort die Beschwerden des Vogts Siegmund Hartmann zu Veckerhagen verhandelt. Ein zu Kaufungen zwischen Herzog Erich und der Landgräfinwitwe verabredeter Tag wegen der Grenzirrungen zu Spiekershausen von Braunschweig infolge der Streitigkeiten mit Hildesheim wieder abgeschrieben. Gutachten Krafts v. Bodenhausen zu den in Hemeln vorgebrachten braunschweigischen Beschwerden. Verhandlungen über eine neue Tagsatzung insbesondere wegen der Übergriffe der Amtmänner zu Gieselwerder und Veckerhagen
Enthält: 1521 Juli. Braunschweigische Requisition nach dem in Hessen sich aufhaltenden und von den Wölffen zu Itter unterstützten Landfriedensbrecher Klaus Hofmeister
Enthält: 1522 Juli. Streitigkeiten zwischen Hessen und der Herzogin Katharina von Braunschweig über die beiderseitigen Rechte am Kloster Lippoldsberg, veranlaßt durch die Teilnahme der Herzogin an einer Visitation des Klosters durch seine geistlichen Oberen
Enthält: 1523 Januar. Christian v. Hanstein und Jakob v. Taubenheim bei der Herzogin Katharina in Münden: Freilassung des Ludolf v. Bubenheim
Enthält: Verbot des hessischen Vogts zu Gieselwerder Heinrich Freiberg, der Herzogin den Landschatz zu Hemeln und Vaake zu entrichten
Enthält: braunschweigische Repressalien dagegen
Enthält: Übergriffe des Amtmanns zu Lippoldsberg
Enthält: Beeinträchtigung der landgräflichen Jagd daselbst durch Anlage von Gruben
Enthält: Februar. Beschwerde des Landgrafen über die Verhaftung eines aus dem Kloster Amelunxborn entwichenen Mönches Berthold Schapers, der auf Betreiben des Abts durch Braunschweig ergriffen wurde und zwar auf dem von Hessen allein beanspruchten Gebiete des Klosters Lippoldsberg
Enthält: Juli. Beschwerde der Herzogin Katharina über die Gefangennahme des Hans Borgholte und Amt Schaper auf dem Gebiete des Klosters Lippoldsberg durch den Vogt Freiberg zu Gieselwerder, weil sie gegen Herzog Philipp von Braunschweig, die Stadt Einbeck und auch auf hessischen Straßen den Landfrieden gebrochen haben
Enthält: Landgraf Philipp zu schiedsgerichtlicher Entscheidung bereit
Enthält: September. Nachforschungen nach Pfandschaften, die von Hessen an Braunschweig verpfändet wurden
Enthält: 1524 April. Siehe Abt. Goslar
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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