Münzsammlung (Bestand)
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13.M
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 8.-13. Sammlungen >> 8.1. Archivische Sammlungen >> 8.1.1. Hilfswissenschaftliche Sammlungen
1499 - 1945
Enthält: 4 bremische Münzen aus dem 18. bis 20. Jahrhundert - 7 nichtbremische aus dem 17. und 18. Jahrhundert - Münzen aus neuerer Zeit
Bestandsgeschichte: 1. Zur Geschichte der Sammlung.
Die ursprüngliche Sammlung der Münzen, Medaillen und Orden des Bremer Staatsarchivs wurde Ende 1942 nach Bernburg/Saale ausgelagert und ist seit Kriegsende verschollen. Sie muss als Totalverlust verbucht werden. Wie aus dem Verzeichnis in der Anlage ersichtlich, enthielt sie hauptsächlich Medaillen des 19. und 20. Jahrhunderts, daneben aber auch z. T. recht kostbare Münzen und - als Archivgut vielleicht unerwartet - Uniformknöpfe und einen Satz Gewichte. Ein gezielter Neuaufbau der Sammlung nach dem Kriege ist bewusst unterblieben. Der jetzt neu verzeichnete Bestand ist vornehmlich angewachsen durch a) Geschenke von Privatpersonen an das Staatsarchiv, auch z. B. als Bestandteil eines Nachlasses, sowie b) Geschenke an die Stadt Bremen bzw. ihre Repräsentanten, die mit dem Registraturgut vom Staatsarchiv übernommen wurden.
Als zweckmäßiges Auffangbecken für Zugänge dieser Art, die einer gesonderten Aufbewahrung bedürfen, soll die Sammlung auch weiterhin am Staatsarchiv bestehen bleiben. Ein planmäßiger Ausbau - etwa durch Ankäufe - ist jedoch auch für die Zukunft nicht vorgesehen.
2. Bearbeitungsbericht.
Die Sammlung wurde im Sommer 1976 neu geordnet und verzeichnet. Im Vordergrund stand dabei die Überlegung, in ihr enthaltenen historische Dokumentationswerte dem schnellen Zugriff zu erschließen. Zu diesem Zweck wurde sie wie folgt gegliedert:
13, M Münzen (Lagerungsort K 03/III)
13,Ma Münzen (nichtbremische)
13, Mb Münzen (bremische)
13, P Plaketten, Medaillen, Orden (Lagerungsort: K 03/III)
13, Pa Plaketten, Medaillen, Orden (nichtbremische)
13, Pb Plaketten, Medaillen, Orden (bremische)
Bestandsgeschichte: Innerhalb dieser Gliederung wird einfach nach Zuwachs gereiht. In den Serien Ma und Pa wurden die Sammelnummern Ma 100 und Pa 100 eingerichtet für Stücke, bei denen eine Einzelaufnahme nicht lohnend erscheint. In den Serien Mb und Pb soll bei Bedarf ebenso verfahren werden. Es sei nicht bestritten, dass bei konsequenter Befolgung dieses Prinzips im Zuge der Ordnungsarbeiten auf einige der nachstehenden Einzelaufnahmen hätte verzichtet werden können und müssen. Die bei Einrichtung der Sammelnummern bereits vorliegenden Titelaufnahmen wurden Jedoch zum größten Teil übernommen, ohne nachträglich eine wertende Auswahl zu treffen, einfach um die Ergebnisse der investierten Erschließungsarbeit zu nutzen.
Durch das Einteilungskriterium "bremisch" soll das dem Sprengel des Staatsarchivs entstammende und aller Voraussicht nach vorrangig interessierende Material herausgeschält werden. War bei den Münzen die Einteilung unproblematisch, so gab es bei den Medaillen auch Grenzfälle. Außer den von der Stadt Bremen selbst verliehenen Medaillen, Orden etc. wurden als "bremisch" solche Stücke angesprochen, die eine Bremer Persönlichkeit, eine Bremer Firma oder ein hier stattfindendes Ereignis (Ausstellung, Kongress o. ä.) zum Anlass oder Thema haben, nicht aber solche, die z. B. dem Bremer Staatsoberhaupt auf Auslandsreisen überreicht oder von ausländischen Gästen mitgebracht wurden.
Die formale Gestalt der Titelaufnahme orientiert sich an dem unten genannten Verzeichnis von U. Köcke. Es waren jedoch Vereinfachungen und Ergänzungen vorzunehmen, da es hier nicht um eine kunstgeschichtliche Publikation, sondern ein archivisches Findmittel geht, das lediglich auf das Original hinführen soll. So wurde auf die Markierung der Zeilenlänge bei den Aufschriften ebenso verzichtet wie auf die exakte Wiedergabe der Interpunktion; bei der Bildbeschreibung wurden nicht alle Details berücksichtigt. Die Provenienz wurde nach Möglichkeit angegeben.
Auf Beschreibungen und Abbildungen bei Jungk oder Köcke wurde verwiesen.
Bremen, den 15.7.1976
Röpcke
Bestandsgeschichte: 1. Zur Geschichte der Sammlung.
Die ursprüngliche Sammlung der Münzen, Medaillen und Orden des Bremer Staatsarchivs wurde Ende 1942 nach Bernburg/Saale ausgelagert und ist seit Kriegsende verschollen. Sie muss als Totalverlust verbucht werden. Wie aus dem Verzeichnis in der Anlage ersichtlich, enthielt sie hauptsächlich Medaillen des 19. und 20. Jahrhunderts, daneben aber auch z. T. recht kostbare Münzen und - als Archivgut vielleicht unerwartet - Uniformknöpfe und einen Satz Gewichte. Ein gezielter Neuaufbau der Sammlung nach dem Kriege ist bewusst unterblieben. Der jetzt neu verzeichnete Bestand ist vornehmlich angewachsen durch a) Geschenke von Privatpersonen an das Staatsarchiv, auch z. B. als Bestandteil eines Nachlasses, sowie b) Geschenke an die Stadt Bremen bzw. ihre Repräsentanten, die mit dem Registraturgut vom Staatsarchiv übernommen wurden.
Als zweckmäßiges Auffangbecken für Zugänge dieser Art, die einer gesonderten Aufbewahrung bedürfen, soll die Sammlung auch weiterhin am Staatsarchiv bestehen bleiben. Ein planmäßiger Ausbau - etwa durch Ankäufe - ist jedoch auch für die Zukunft nicht vorgesehen.
2. Bearbeitungsbericht.
Die Sammlung wurde im Sommer 1976 neu geordnet und verzeichnet. Im Vordergrund stand dabei die Überlegung, in ihr enthaltenen historische Dokumentationswerte dem schnellen Zugriff zu erschließen. Zu diesem Zweck wurde sie wie folgt gegliedert:
13, M Münzen (Lagerungsort K 03/III)
13,Ma Münzen (nichtbremische)
13, Mb Münzen (bremische)
13, P Plaketten, Medaillen, Orden (Lagerungsort: K 03/III)
13, Pa Plaketten, Medaillen, Orden (nichtbremische)
13, Pb Plaketten, Medaillen, Orden (bremische)
Bestandsgeschichte: Innerhalb dieser Gliederung wird einfach nach Zuwachs gereiht. In den Serien Ma und Pa wurden die Sammelnummern Ma 100 und Pa 100 eingerichtet für Stücke, bei denen eine Einzelaufnahme nicht lohnend erscheint. In den Serien Mb und Pb soll bei Bedarf ebenso verfahren werden. Es sei nicht bestritten, dass bei konsequenter Befolgung dieses Prinzips im Zuge der Ordnungsarbeiten auf einige der nachstehenden Einzelaufnahmen hätte verzichtet werden können und müssen. Die bei Einrichtung der Sammelnummern bereits vorliegenden Titelaufnahmen wurden Jedoch zum größten Teil übernommen, ohne nachträglich eine wertende Auswahl zu treffen, einfach um die Ergebnisse der investierten Erschließungsarbeit zu nutzen.
Durch das Einteilungskriterium "bremisch" soll das dem Sprengel des Staatsarchivs entstammende und aller Voraussicht nach vorrangig interessierende Material herausgeschält werden. War bei den Münzen die Einteilung unproblematisch, so gab es bei den Medaillen auch Grenzfälle. Außer den von der Stadt Bremen selbst verliehenen Medaillen, Orden etc. wurden als "bremisch" solche Stücke angesprochen, die eine Bremer Persönlichkeit, eine Bremer Firma oder ein hier stattfindendes Ereignis (Ausstellung, Kongress o. ä.) zum Anlass oder Thema haben, nicht aber solche, die z. B. dem Bremer Staatsoberhaupt auf Auslandsreisen überreicht oder von ausländischen Gästen mitgebracht wurden.
Die formale Gestalt der Titelaufnahme orientiert sich an dem unten genannten Verzeichnis von U. Köcke. Es waren jedoch Vereinfachungen und Ergänzungen vorzunehmen, da es hier nicht um eine kunstgeschichtliche Publikation, sondern ein archivisches Findmittel geht, das lediglich auf das Original hinführen soll. So wurde auf die Markierung der Zeilenlänge bei den Aufschriften ebenso verzichtet wie auf die exakte Wiedergabe der Interpunktion; bei der Bildbeschreibung wurden nicht alle Details berücksichtigt. Die Provenienz wurde nach Möglichkeit angegeben.
Auf Beschreibungen und Abbildungen bei Jungk oder Köcke wurde verwiesen.
Bremen, den 15.7.1976
Röpcke
Bestand
Literatur: Hermann Jungk: Die Bremischen Münzen. Münzen und Medaillen des Erzbistums und der Stadt Bremen mit geschichtlicher Einleitung. Bremen 1875. Ulrike Köcke: Katalog der Medaillen und Plaketten des 19. und 20. Jahrhunderts in der Kunsthalle Bremen. Bremen 1975. Gustav Paulis: Die Sammlung der Medaillen und Plaketten in der Kunsthalle. In: Jahrbuch der bremischen Sammlungen, 1. Jahrgang - 1. Halbband, 1908, S. 29 - 38. Gerhard Gerkens: Die Bremer Senatsmedaillen (Arbeitstitel, angekündigt für das Bremische Jahrbuch 54, 1976). Peter Galperin: Bremische Ehrenseichen und Auszeichnungen. maschinenschr.. Ausarbeitung, Bremen 1976.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 11:55 MESZ