Landgericht Freiburg (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Freiburg, F 166/3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Baden-Württemberg 1952 ff.: Ober- und Mittelbehörden >> Geschäftsbereich Justizministerium >> Landgerichte
1829-1972
Einleitung: Der vorliegende Bestand setzt sich - neben den Akten des Bestands F 166/3 - aus den nunmehr aufgelösten Beständen F 166/1 - Landgericht Freiburg (Personalakten) Zugang 1974/36 F 166/2 - Landgericht Freiburg (Ermittlungsverfahren gegen Ignaz Hummel, alias Oskar Daubmann) Zugang 1981/50 F 166/8 - Landgericht Freiburg (Restitutionsverfahren 1948-1973, Entschädigungsverfahren 1953-1964) Zugang 2000/35 zusammen. Er wurde in den Jahren 2015 und 2016 durch den Archivangestellten Rolf Höfler erschlossen, konservatorisch behandelt und archivgerecht verpackt. Er umfasst nunmehr 8176 Nummern in 61,5 lfd. Metern. Er ist im Rahmen der geltenden Bestimmungen des Landesarchivgesetzes frei nutzbar. Freiburg, im April 2017 Dr. Kurt Hochstuhl
Bestand
Daubmann, Oskar
Hummel, Karl Ignaz
Hummel, Karl Ignaz; Betrüger, 1898-1954
Freiburg im Breisgau FR; Landgericht
Landgericht Freiburg
Personalakten; Landgericht Freiburg
Restitution
Wiedergutmachung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:41 MEZ