Michael Franck von Lichtenstadt (Bezirk Karlsbad, CSR), öffentlicher Notar, Exkleriker des Prager Bistums, erteilt dem Bernhard Mulner von Purschau, Bistum Prag (Bezirk Tachau, CSR) und dessen Schwester Meydelena einen Apostelbrief zur Appellation gegen ein beschwerendes Urteil des Marktgerichts Erbendorf (Lkr. Neustadt an der Waldnaab) zum "Thurner gen Parkstein" (Hofgericht der Herzöge Ludwig IX. von Bayern-Landshut und Otto II. von Pfalz-Mosbach). Prozessgegenstand: Erbgut des Mulner bei Erbendorf, das Kaspar des Schneiders Sohn von Wysach beansprucht. Schilderung des bisherigen Prozessverlaufs; es liegen bereits Urteile des Marktrechts von Erbendorf, der Stadt Nürnberg und der westfälischen Gerichte vor.. Genannt: Wolf Schopper von Erbendorf, Richter; Hans Brandtner, Pfleger zu Floß; N. Strolenfelser, Landrichter zu Parkstein; Erhard Neuhauser, Ulrich Schrotel und Paul Summerer, Bürger des inneren Rats zu Weiden.. Zeugen: Hans Vogel, Pfarrer von Lind (Lkr. Schwandorf), und Erhard Newhauser, Bürger zu Weiden.

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Staatsarchiv Amberg