Clemens Leusser, Bursar (burschierer) des Klosters Bronnbach, verkündet als Amtmann des Klosters zusammen mit vier Reicholzheimer Einwohnern den Rechtsspruch in den Streitigkeiten zwischen Philipp Flös und Hans Eckart, beide Reicholzheim, nämlich dass beide einander nichts zu geben schuldig sind und dass sie sich und ihre Kinder ehrenvoll behandeln und nicht verunglimpfen sollen. Die Kosten des Gerichtstages soll Hans Eckart zur Hälfte und Philipp Flös zu einem Drittel bezahlen. Bei einer Strafe von 20 Gulden wird beiden Streitparteien nebst ihrem Anhang jegliche weitere Zwietacht verboten.
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Clemens Leusser, Bursar (burschierer) des Klosters Bronnbach, verkündet als Amtmann des Klosters zusammen mit vier Reicholzheimer Einwohnern den Rechtsspruch in den Streitigkeiten zwischen Philipp Flös und Hans Eckart, beide Reicholzheim, nämlich dass beide einander nichts zu geben schuldig sind und dass sie sich und ihre Kinder ehrenvoll behandeln und nicht verunglimpfen sollen. Die Kosten des Gerichtstages soll Hans Eckart zur Hälfte und Philipp Flös zu einem Drittel bezahlen. Bei einer Strafe von 20 Gulden wird beiden Streitparteien nebst ihrem Anhang jegliche weitere Zwietacht verboten.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 101 Nr. 32/23
StAWt-G Rep. 32 XXI Nr. 12
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 101 Urkunden, Nachträge aus Akten (UNA)
Urkunden, Nachträge aus Akten (UNA) >> 3. 1480-1549
1548 Januar 24 (dinstagk nach sant Vincentii tagk)
28,5 x 43 cm (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: restauriert IfE 2007.171
Siegler: Clemens Leusser, Bursar des Klosters Bronnbach
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel, aufgedrückt
Vermerke: Dorsualvermerk, "Fasc. 45, num. 1000", Quadrangel 2
Siegler: Clemens Leusser, Bursar des Klosters Bronnbach
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel, aufgedrückt
Vermerke: Dorsualvermerk, "Fasc. 45, num. 1000", Quadrangel 2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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