Vergleich wegen eines Erbzinses
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Urk. 15, 338
Urk. 15 Kloster Ahnaberg - [ehemals: A II]
Kloster Ahnaberg - [ehemals: A II] >> 1421-1430
1421 Oktober 1
Ausfert. Pergt., das Siegel an Pergamentstreifen anhängend.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno 1421, ipso die b. Remigii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Conrad Volghard, Bürgermeister, Hermann Slaff, Hermann Lantgrebe, Claus Kopperslegir, Johann Marolff der Ältere, Johann Spuleman, Hans Ludewiges, Hermann Spicher, Johann Homud, Rudolf Warmung, Heinrich Scheffer, Johann Blume, Schöffen zu Kassel, beurkunden einen Vergleich, der durch den landgräflichen Schultheißen Heinrich Kirchhobe und die Aussteller zwischen der Priorin Katharina von Mulinbach, den Amtjungfrauen, dem Konvente zu Ahnaberg (Anenberge) und Herrn Hermann Westheim, deren Vormunde, einerseits und Henne Yseke, Bürger zu Kassel, und seiner Gattin Else andererseits errichtet worden ist wegen eines seit vielen Jahren versessenen Erbzinses von 2 Schillingen aus dem väterlichen Hofe der letzteren, der vor dem Ahnaberger Tore zwischen den Höfen des Lotze Lampast und der Schibberichen liegt. Die aus früheren Jahren versessene Rente wird danach niedergeschlagen, und die genannten Eheleute sollen fortan jährlich zu Martini die 2 Schillinge hessische Pfennige aus dem Hofe dem Kloster entrichten, wobei die Eheleute freie Verfügung über den Hof behalten.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Rückw. Rubrum d. 16. Jahrh. - Signatur: 62.
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Aussteller mit dem großen Stadtsiegel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest Schultze Nr. 366
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Conrad Volghard, Bürgermeister, Hermann Slaff, Hermann Lantgrebe, Claus Kopperslegir, Johann Marolff der Ältere, Johann Spuleman, Hans Ludewiges, Hermann Spicher, Johann Homud, Rudolf Warmung, Heinrich Scheffer, Johann Blume, Schöffen zu Kassel, beurkunden einen Vergleich, der durch den landgräflichen Schultheißen Heinrich Kirchhobe und die Aussteller zwischen der Priorin Katharina von Mulinbach, den Amtjungfrauen, dem Konvente zu Ahnaberg (Anenberge) und Herrn Hermann Westheim, deren Vormunde, einerseits und Henne Yseke, Bürger zu Kassel, und seiner Gattin Else andererseits errichtet worden ist wegen eines seit vielen Jahren versessenen Erbzinses von 2 Schillingen aus dem väterlichen Hofe der letzteren, der vor dem Ahnaberger Tore zwischen den Höfen des Lotze Lampast und der Schibberichen liegt. Die aus früheren Jahren versessene Rente wird danach niedergeschlagen, und die genannten Eheleute sollen fortan jährlich zu Martini die 2 Schillinge hessische Pfennige aus dem Hofe dem Kloster entrichten, wobei die Eheleute freie Verfügung über den Hof behalten.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Rückw. Rubrum d. 16. Jahrh. - Signatur: 62.
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Aussteller mit dem großen Stadtsiegel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest Schultze Nr. 366
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ