Kauf- / Rentenbrief
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B-KR, KuR Nr. 433
B-KR Kauf- und Rentenbriefe
Kauf- und Rentenbriefe >> 1701-1800
22. Januar 1744
Vor dem Notar Joan Engelbert Gahmen bekennen die Erben des Sekretärs Plencker, Maria Anna Sophia Plencker, Witwe des fürstl. münster. Rates und Referendars Dr. Honthum(b), auf der Bergstraße, und die Eheleute Frantz Arnoldt Kocks, Prokurator des fürstl. weltl. Hofgerichts, und Maria Anna Christina Francisca Hane, daß ihnen die Stadtkämmerer zwei auf das Gruthaus der Stadt Münster haftende Kapitalien von je 200 Rt., die ihren Eltern und Großeltern vor Jahren von den Eheleuten Joan Everhardt Hoynck und Maria Theodora Meyer zu Bilstein überschrieben worden waren, ausgezahlt haben. Da o. g. Erben die entsprechenden Originaldokumente beim letzten Brandunglück abhanden gekommen sind, erklären sie dieselben für nichtig für den Fall, daß sie wiedergefunden werden. Dazu zwei weitere Schreiben in gleicher Sache (17. und 24.1.1744).
Pap.Urk., Unterschrift und Notariatssignet des o. g. Notars.
Archivale
Bürgen/Zeugen: Zeugen:
Nicolaus Lamping und Henrich Joan Kreyenschmitt.
Nicolaus Lamping und Henrich Joan Kreyenschmitt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:28 MEZ