"Grund-Riß über die Gränze der K(öniglich) W(ürttembergischen) Patrimonial-Herrschaft Neuravensburg und der Fürstlich Sigmaringische(n) Herrschaft Achberg"
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, N 60 Nr. 14
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, N 60 Land- und Flurkarten betreffend Gebiete des Kurfürstentums bzw. Königreichs Württemberg
Land- und Flurkarten betreffend Gebiete des Kurfürstentums bzw. Königreichs Württemberg >> 1. Karten über die Grenzen des Königreichs Württemberg
1822
Inselkarte / Kopie einer älteren Karte der Herrschaftsgrenze zwischen Achberg und Neuravensburg, die Karte ist nur im Bereich der Grenzen ausgeführt, Situation in der Zeit vor 1805 im Grundriss: Grenze zwischen der dem Deutschen Orden gehörigen Herrschaft Achberg und der Herrschaft Neuravensburg mit nummerierten Grenzsteinen, nachträgliche Eintragung der territorialen Verhältnisse in der Zeit nach 1806 mit Bleistift: Bezeichnung des Herrschaftsbereichs des Königreichs Württemberg und des Fürstentums Hohenzollern-Sigmaringen; Argen, Weiher, Bufflings, Hub und Ried im Grundriss / Kulturarten (Äcker, Wiesen und Wälder) / teilweise Flurnamen / Bildschmuck: farbige Windrose. Autor/Künstler: "Copiert aus der Herrschaft Neuravensburg vorhandenen Carte im Feb(ruar) 1822, K(öniglich) W(ürttembergischer) Geometer Fricker in Wangen".
Bemerkungen: Die Karte wurde im März 1997 von der Abteilung II (Historisches Archiv) der Kartenabteilung übergeben. Sie wurde wahrscheinlich einem Bestand der A- oder B-Beständeserie entnommen.
Die Herrschaft Neuravensburg war seit dem 13. Jhd. im Besitz des Klosters Sankt Gallen, das sie an verschiedene Herren verlieh oder verpfändete. Im Jahre 1803 dem Fürsten von Dietrichstein zugesprochen, gelangte die Herrschaft 1806 unter württembergische Hoheit.
Die Herrschaft Achberg kam 1691 durch Verkauf an den Deutschen Orden. Im Jahre 1805 gelangte die Herrschaft zunächst an Bayern, 1806 an das Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen.
Bemerkungen: Die Karte wurde im März 1997 von der Abteilung II (Historisches Archiv) der Kartenabteilung übergeben. Sie wurde wahrscheinlich einem Bestand der A- oder B-Beständeserie entnommen.
Die Herrschaft Neuravensburg war seit dem 13. Jhd. im Besitz des Klosters Sankt Gallen, das sie an verschiedene Herren verlieh oder verpfändete. Im Jahre 1803 dem Fürsten von Dietrichstein zugesprochen, gelangte die Herrschaft 1806 unter württembergische Hoheit.
Die Herrschaft Achberg kam 1691 durch Verkauf an den Deutschen Orden. Im Jahre 1805 gelangte die Herrschaft zunächst an Bayern, 1806 an das Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen.
34 x 45,5 (Höhe x Breite); Trägerformat: 38 x 49 cm (Höhe x Breite)
Autor/Fotograf: siehe oben
Karten und Pläne
Schaden: Papier auf der Rückseite teilweise mit Filmoplast beklebt
Geografische Begrenzung: NW (Windrose)
Ausführung: Aquarellzeichnung
Entstehungsstufe: Nachzeichnung oder Kopie
Orientierung: N (Windrose)
Originalmaßstab: Linearmaßstab, "Maas-Stab v(on) 500 Ruth(en)", 500 Ruten = 13 cm
Maßstab: [ca. 1 : 11 000], [unter Zugrundelegung einer württembergischen Rute = 286,49 cm umgerechnet].
Geografische Begrenzung: NW (Windrose)
Ausführung: Aquarellzeichnung
Entstehungsstufe: Nachzeichnung oder Kopie
Orientierung: N (Windrose)
Originalmaßstab: Linearmaßstab, "Maas-Stab v(on) 500 Ruth(en)", 500 Ruten = 13 cm
Maßstab: [ca. 1 : 11 000], [unter Zugrundelegung einer württembergischen Rute = 286,49 cm umgerechnet].
siehe oben
Fricker, Geometer in Wangen
Achberg RV; Herrschaft
Achberg RV; Herrschaft, Grenze
Argen (Fluss)
Bufflings : Achberg RV; Darstellung im Grundriss
Bufflings : Achberg RV; Herrschafts- und Staatsgrenzen
Hohenzollern-Sigmaringen; Staatsgrenze
Hub : Neuravensburg, Wangen im Allgäu RV
Hub : Neuravensburg, Wangen im Allgäu RV; Darstellung im Grundriss
Hub : Neuravensburg, Wangen im Allgäu RV; Herrschafts- und Staatsgrenzen
Neuravensburg : Wangen im Allgäu RV; Herrschaft
Neuravensburg : Wangen im Allgäu RV; Herrschaft, Grenze
Ried : Neuravensburg, Wangen im Allgäu RV; Darstellung im Grundriss
Ried : Neuravensburg, Wangen im Allgäu RV; Herrschafts- und Staatsgrenzen
Wangen im Allgäu RV
Württemberg; Staatsgrenze
Bildschmuck; Windrosen, farbige
Staatsgrenzen
Weiher
Windrosen; farbige
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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21.11.2025, 3:31 PM CET
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- 1. Karten über die Grenzen des Königreichs Württemberg (Classification)
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