Studienfonds Münster, Haus Geist, Oelde / Urkunden (Bestand)
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B 157u
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. >> 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) >> 1.2.1. Fürstbistum Münster >> 1.2.1.3. Studienfonds und Missionen >> Studienfonds Münster
1318-1805
Bestandsgeschichte: Stadt Oelde (Kreis Warendorf); Rittersitz, erstmals erwähnt 1432; Besitzer: Familien von Oer, von Nesselrode, von Loe, von Büren. 1640 Schenkung der Güter Büren, Ringelstein, Vollbrexen und Geist durch Moritz von Büren (Präsident des Reichskammergerichts 1629-1644, danach Eintritt in den Jesuitenorden), an die S.J.; Einrichtung einer Ordensniederlassung (Tertiat der niederrheinischen Ordensprovinz); 1773 Aufhebung.
Form und Inhalt: 1773 Aufhebung des Stifts Überwasser in Münster und der Jesuiten-Niederlassungen im Fürstbistum Münster; Verwaltung ihres Vermögens durch Universitäts- und Exjesuiten-, seit 1803 Studien- (fondsverwaltungs-) Kommission. Verwendung der Einkünfte aus Universitäts- und Gymnasialfonds, seit 1819 Studienfonds, für die Universität/Akademie und das Gymnasium Paulinum in Münster. Verwaltung des staatlichen Vermögens (heute "Sondervermögen ohne Rechtspersönlichkeit" im Haushaltsplan des Landes NRW) durch das Studienfondsrentamt unter Aufsicht des Konsistoriums (1819), des Provinzialschulkollegiums (1825) bzw. des Regierungspräsidenten Münster (1951).
Stadt Oelde (Kreis Warendorf); Rittersitz, erstmals erwähnt 1432; Besitzer: Familien von Oer, von Nesselrode, von Loe, von Büren. 1640 Schenkung der Güter Büren, Ringelstein, Vollbrexen und Geist durch Moritz von Büren (Präsident des Reichskammergerichts 1629-1644, danach Eintritt in den Jesuitenorden), an die S.J.; Einrichtung einer Ordensniederlassung (Tertiat der niederrheinischen Ordensprovinz); 1773 Aufhebung.
Das vorliegende Findbuch A 173 I "Studienfonds Münster, Haus Geist, Oelde - Urkunden" mit seinen 876 Verzeichnungseinheiten wurde 2009 mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen eines Projektes von Joachim Rüffer und Ute Aschwer mit dem Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben.
Literatur:
··Wallthor, Alfred Hartlieb von, Der Münstersche Studienfonds. Entstehung und Entwicklung des Vermögens der alten Universität Münster, in: Heinz Dollinger (Hrsg.), Die Universität Münster 1780-1980, Münster 1980, S. 29-35.
·Lesting, Heinrich (Bearb.), Geschichte der Höfe und Familien in Stadt und Kirchspiel Oelde, nach Forschungen von Dr. Xaver Westhoff, Oelde 1984.
Münster, den 30.04.2012 Dr. Thomas Reich
Folgende Nummer war im alten Findbuch doppelt, konnte aber im Bestand nicht identifiziert werden:
Nr. 240 (1579 Februar 2): Cancellirte obligation S[chulte] Boxel über 100 Rr. behuf Peter Stuit.
Form und Inhalt: 1773 Aufhebung des Stifts Überwasser in Münster und der Jesuiten-Niederlassungen im Fürstbistum Münster; Verwaltung ihres Vermögens durch Universitäts- und Exjesuiten-, seit 1803 Studien- (fondsverwaltungs-) Kommission. Verwendung der Einkünfte aus Universitäts- und Gymnasialfonds, seit 1819 Studienfonds, für die Universität/Akademie und das Gymnasium Paulinum in Münster. Verwaltung des staatlichen Vermögens (heute "Sondervermögen ohne Rechtspersönlichkeit" im Haushaltsplan des Landes NRW) durch das Studienfondsrentamt unter Aufsicht des Konsistoriums (1819), des Provinzialschulkollegiums (1825) bzw. des Regierungspräsidenten Münster (1951).
Stadt Oelde (Kreis Warendorf); Rittersitz, erstmals erwähnt 1432; Besitzer: Familien von Oer, von Nesselrode, von Loe, von Büren. 1640 Schenkung der Güter Büren, Ringelstein, Vollbrexen und Geist durch Moritz von Büren (Präsident des Reichskammergerichts 1629-1644, danach Eintritt in den Jesuitenorden), an die S.J.; Einrichtung einer Ordensniederlassung (Tertiat der niederrheinischen Ordensprovinz); 1773 Aufhebung.
Das vorliegende Findbuch A 173 I "Studienfonds Münster, Haus Geist, Oelde - Urkunden" mit seinen 876 Verzeichnungseinheiten wurde 2009 mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen eines Projektes von Joachim Rüffer und Ute Aschwer mit dem Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben.
Literatur:
··Wallthor, Alfred Hartlieb von, Der Münstersche Studienfonds. Entstehung und Entwicklung des Vermögens der alten Universität Münster, in: Heinz Dollinger (Hrsg.), Die Universität Münster 1780-1980, Münster 1980, S. 29-35.
·Lesting, Heinrich (Bearb.), Geschichte der Höfe und Familien in Stadt und Kirchspiel Oelde, nach Forschungen von Dr. Xaver Westhoff, Oelde 1984.
Münster, den 30.04.2012 Dr. Thomas Reich
Folgende Nummer war im alten Findbuch doppelt, konnte aber im Bestand nicht identifiziert werden:
Nr. 240 (1579 Februar 2): Cancellirte obligation S[chulte] Boxel über 100 Rr. behuf Peter Stuit.
884 Urkunden.
Bestand
German
Alfred Hartlieb von Wallthor, Der Münstersche Studienfonds, Entstehung und Entwicklung des Vermögens der alten Universität Münster, in: Heinz Dollinger (Hg.), Die Universität Münster 1780-1980, Münster 1980, S. 29-35; Heinrich Lesting (Bearb.), Geschichte der Höfe und Familien in Stadt und Kirchspiel Oelde, nach Forschungen von Dr. Xaver Westhoff, Oelde 1984.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Archival tectonics)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Archival tectonics)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Archival tectonics)
- 1.2.1.3. Studienfonds und Missionen (Archival tectonics)
- Studienfonds Münster (Archival tectonics)
- Studienfonds Münster, Haus Geist, Oelde / Urkunden (Archival holding)