Richter und Kommissar des Georg von Sayn, Graf zu Wittgenstein als Kanoniker und Archdiakon der Metropolitankirche zu Trier und des H. Lubentius in Diekirchen, erteilt dem Johannes Denzen, Vikarius der Kirche St. Florin zu Koblenz für Servatius Mergendail, welcher nach dem Tode des letzten Rektors Heinrich Bottgen von Hachenburg berufen worden, zur Pfarrkirche zu Roßbach die Investitur.
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Richter und Kommissar des Georg von Sayn, Graf zu Wittgenstein als Kanoniker und Archdiakon der Metropolitankirche zu Trier und des H. Lubentius in Diekirchen, erteilt dem Johannes Denzen, Vikarius der Kirche St. Florin zu Koblenz für Servatius Mergendail, welcher nach dem Tode des letzten Rektors Heinrich Bottgen von Hachenburg berufen worden, zur Pfarrkirche zu Roßbach die Investitur.
340, U 13175
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 9 1550 bis 1599 >> 9.1 1550-1560
1555 November 28
Pergament, 1 Siegel, lateinisch, Original
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: die vera Jovisvice sima octava mensis novembris
Nebenpersonen: Simon Mull, Kanonikus; Mathia Gerck von Mendig, Vikar der Kollegiatkirche St. Florin (Zeugen); Johannes Hensbach, Notarius
beglaubigte Abschrift von 1746 liegt bei
beglaubigte Abschrift von 1746 liegt bei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ