Albert Böblinger (Bebelinger), vordem Bürger zu Weil, verkauft mit seiner Frau Irmengard und seinen Töchtern Meza, Irmengard und Hedewig vor Schultheiß und Gemeinde zu Weil an das Kloster Herrenalb um 100 Pfund Heller ein Haus mit Hof in Weil mit dem Beding, dass das Kloster an die St. Peterskirche daselbst jährlich 1 Pfund Wachs, an das Kloster Hirsau ein Besthaupt zu entrichten hat, um das Kloster Reuthin, welches zwei der Töchter als Nonnen aufgenommen, wegen des Hauses einen Revers ausstellt.
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Albert Böblinger (Bebelinger), vordem Bürger zu Weil, verkauft mit seiner Frau Irmengard und seinen Töchtern Meza, Irmengard und Hedewig vor Schultheiß und Gemeinde zu Weil an das Kloster Herrenalb um 100 Pfund Heller ein Haus mit Hof in Weil mit dem Beding, dass das Kloster an die St. Peterskirche daselbst jährlich 1 Pfund Wachs, an das Kloster Hirsau ein Besthaupt zu entrichten hat, um das Kloster Reuthin, welches zwei der Töchter als Nonnen aufgenommen, wegen des Hauses einen Revers ausstellt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 U 719
A 489 Bü 71
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 Herrenalb
Herrenalb >> 1. Urkunden >> 1.2 Einzelne Orte >> Weil der Stadt
1293 April (mense Aprili)
Urkunden
Lateinisch
Siegler: Schultheiß Konrad und die Bürger der Stadt Weil
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Stadtsiegel
Druck: WUB, Band X., Nr. 4364, S. 128-129; ZGO 2 (1851), S. 369-370.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Stadtsiegel
Druck: WUB, Band X., Nr. 4364, S. 128-129; ZGO 2 (1851), S. 369-370.
Böblinger, Albert
Weil der Stadt, Schultheiß
Reutin : Wildberg CW; Kloster
Weil der Stadt BB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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