Ehe-Dissidien (Ehestreitigkeiten, Ehescheidungssachen)
Vollständigen Titel anzeigen
G 657, Nr. 133
G 657, Nr. VII.IIIa
G 657 - Evangelisches Pfarramt Schwaikheim
G 657 - Evangelisches Pfarramt Schwaikheim >> II. Akten >> 1 Ältere Abteilung (bis ca. 1900) >> 1.7 Seelsorge, Fürsorge, Soziales
1844-1849, 1853,1867/1868, 1870, 1873
Enthält u.a.:
- Untersuchungsprotokoll des gemeinschaftlichen Amts Schwaikheim betr. die Klage der Katharina Barbara Moser gegen ihren Mann und dessen Tochter wegen fortgesetzter Misshandlung und Beschimpfung, 1845
- Aussage der Maria Barbara Wißmann über die Zudringlichkeiten ihres Dienstherrn Gottlob Eckstein anlässlich der Unzuchtsklage der Ehefrau, 1868
- Vernehmungsprotokoll des Gemeinschaftlichen Amts Schwaikheim betr. die Eheverlöbnisstreitigkeiten zwischen Anna Maria Heeb, Louise Wilhelmine Oetinger und Johann Konrad Achatius, 1867
- Requisition des gemeinschaftlichen Amts Steinheim an das gemeinschaftliche Amt Schwaikheim betr. die Aufforderung zur Rückkehr der Catharina Kurz zu ihrem Ehemann Gottlob Friedrich Kurz und zur Forstsetzung der ehelichen Gemeinschaft, 1870
- Erlass des Gemeinschaftlichen Oberamtsgerichts Waiblingen betr. die Abweisung der Scheidungslage der Eheleute Jakob Rauleder durch das Ehegericht des Kreisgerichtshofs Stuttgart mangels Scheidungsgrundes, 1870
- Untersuchungsprotokoll des gemeinschaftlichen Amts Schwaikheim betr. die Klage der Katharina Barbara Moser gegen ihren Mann und dessen Tochter wegen fortgesetzter Misshandlung und Beschimpfung, 1845
- Aussage der Maria Barbara Wißmann über die Zudringlichkeiten ihres Dienstherrn Gottlob Eckstein anlässlich der Unzuchtsklage der Ehefrau, 1868
- Vernehmungsprotokoll des Gemeinschaftlichen Amts Schwaikheim betr. die Eheverlöbnisstreitigkeiten zwischen Anna Maria Heeb, Louise Wilhelmine Oetinger und Johann Konrad Achatius, 1867
- Requisition des gemeinschaftlichen Amts Steinheim an das gemeinschaftliche Amt Schwaikheim betr. die Aufforderung zur Rückkehr der Catharina Kurz zu ihrem Ehemann Gottlob Friedrich Kurz und zur Forstsetzung der ehelichen Gemeinschaft, 1870
- Erlass des Gemeinschaftlichen Oberamtsgerichts Waiblingen betr. die Abweisung der Scheidungslage der Eheleute Jakob Rauleder durch das Ehegericht des Kreisgerichtshofs Stuttgart mangels Scheidungsgrundes, 1870
0,5 cm
Sachakte
Moser, Katharina Barbara
Wißmann, Maria Barbara
Eckstein, Gottlob
Heeb, Anna Maria
Oetinger, Louise Wilhelmine
Achatius, Johann Konrad
Kurz, Catharina
Kurz, Gottlob Friedrich
Rauleder, Jakob
Steinheim, Gemeinschaftliches Amt
Waiblingen, Gemeinschaftliches Oberamtsgericht
Stuttgart, Ehegericht des Kreisgerichtshofs
Ehedissidie
Ehestreitigkeit
Ehescheidung
Gemeinschaftliches Amt
Misshandlung
Unzucht
Eheverlöbnisstreitigkeit
Gemeinschaftliches Amt, Schwaikheim
Gemeinschaftliches Amt, Steinheim
Eheliche Gemeinschaft
Gemeinschaftliches Oberamtsgericht Waiblingen
Oberamtsgericht Waiblingen
Ehescheidung, Klage
Ehegericht Stuttgart
Kreisgerichtshof Stuttgart
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:20 MESZ