Bernhard, Dr. Ludwig * 04.07.1875 in Berlin, + 1935. Staatswissenschaftler; ordentlicher Professor an der Philosophischen Fakultät der Universität in Berlin. Bd. 1
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I. HA Rep. 76, XI Nr. 45
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 19 Personalakten und Personalunterlagen. Allgemein, Ende 19. und 20. Jahrhundert >> 19.02 Buchstabe B
1903 - 1914
Enthält u. a.:
- Übernahme einer nichtetatmäßigen Professur an der Königlichen Akademie in Posen 1904
- Bestallung für die ordentliche Professur der Nationalökonomie an der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald 1906
- Übernahme eines etatmäßigen Ordinariats an der Philosophischen Fakultät der Universität Kiel 1907
- Zeitungsartikel über die Berufung Bernhards an die Universität Berlin ohne die vorherige Miteinbeziehung der entsprechenden Fakultät und des Landtages, u. a.: Professor Dr. Hans Paalzow: Der Fall Bernhard in juristischer Beleuchtung, in: Der Tag vom 18. Juli 1908 (Nr. 258)
- Auszug aus den stenographischen Verhandlungen des Hauses der Abgeordneten, u. a. vom 26.04.1909 und 30.04.1909 in der 71. und 75. Sitzung über die Berufung Berhards an der Universität Berlin
- Duellforderung Bernhards an den Universitätsprofessor Max Sering im Rahmen der Auseinandersetzung mit den dem"Kathedersozialismus"nahestehenden Professoren der Nationalökonomie Gustav von Schmoller, Max Sering und Adolph Wagner um die Verteilung der Lehrinhalte.
- Übernahme einer nichtetatmäßigen Professur an der Königlichen Akademie in Posen 1904
- Bestallung für die ordentliche Professur der Nationalökonomie an der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald 1906
- Übernahme eines etatmäßigen Ordinariats an der Philosophischen Fakultät der Universität Kiel 1907
- Zeitungsartikel über die Berufung Bernhards an die Universität Berlin ohne die vorherige Miteinbeziehung der entsprechenden Fakultät und des Landtages, u. a.: Professor Dr. Hans Paalzow: Der Fall Bernhard in juristischer Beleuchtung, in: Der Tag vom 18. Juli 1908 (Nr. 258)
- Auszug aus den stenographischen Verhandlungen des Hauses der Abgeordneten, u. a. vom 26.04.1909 und 30.04.1909 in der 71. und 75. Sitzung über die Berufung Berhards an der Universität Berlin
- Duellforderung Bernhards an den Universitätsprofessor Max Sering im Rahmen der Auseinandersetzung mit den dem"Kathedersozialismus"nahestehenden Professoren der Nationalökonomie Gustav von Schmoller, Max Sering und Adolph Wagner um die Verteilung der Lehrinhalte.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:37 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Kultusministerium (Bestand)
- 19 Personalakten und Personalunterlagen. Allgemein, Ende 19. und 20. Jahrhundert (Gliederung)
- 19.02 Buchstabe B (Gliederung)