V 100 / 39359
V 100 Zeitungsdokumentation
Zeitungsdokumentation >> 6. Politik >> 6.01 Politische Parteien >> 6.01.1 CDU
16. Oktober 1968
Enthält: Vorsitzender und MdL [Name maskiert] Claussen, Bürgermeister von Bargteheide, teilt mit, dass die kommunalpolitische Vereinigung (KPV) der Stormarner CDU [Name maskiert] der sich für eine Querteilung der von der kommunalpolitischen Neuordnung am Ochsenzoll betroffenen Stormarner und Pinneberger Gemeinden Harksheide, Glashütte, Garstedt und Friedrichsgabe ausspricht, für falsch ansieht und sich statt dessen für die Bildung einer großen Stadt aus [Name maskiert] Orten stark macht, die dann dem Kreis Stormarn zugerechnet werden soll. Der KPV-Vorstand verabredet, dass auf [Name maskiert] Treffen in Reinfeld, Todendorf, Bad Oldesloe und Bargteheide über die Ämterneuordnung, die Kulturpolitik, Gemeindefinanzen, Anliegerbeiträge und die elektronische Datenverarbeitung gesprochen werden soll.
Archivale
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.08.2025, 08:32 MESZ
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