Berichte und Informationen über Entwicklungsprobleme und Vorkommnisse im Bereich der Wirtschaft im Bezirk Leipzig
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21123 SED-Bezirksleitung Leipzig, Nr. IV/2/06/431 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
21123 SED-Bezirksleitung Leipzig
21123 SED-Bezirksleitung Leipzig >> 04 Wirtschaft >> 04.02 Grundsatzfragen >> 04.02.01 Gesamteinschätzungen und Analysen
1953 - 1962
Enthält u. a.: Auswirkungen des 17. Juni 1953.- Grubenunglück im Tagebau Schleenhain, 1953.- Mangelhafte Prüfungsergebnisse der Lehrlinge im VEB BBG.- Versorgung der Bevölkerung.- Stromabschaltungen wegen Energieknappheit.- Denunziationen wegen "unparteimäßigem Verhalten" in der Deutschen Kugellagerfabrik Böhlitz-Ehrenberg.- Widerstände gegen PGH-Bildungen.- Brand im Metallgusswerk Leipzig-Land, 1958.- Lohnverringerung im VEB Leuchtenbau Leipzig.- Erhöhung der Konsumgüterproduktion.- Meinungsäußerungen zum Grubenunglück in Zwickau, 1960.- Abraumrutsch im BKW Deutzen, 1960.- Planerfüllung im VEB Starkstromanlagenbau Leipzig.- Kontrollen in LPG.- Kontroverse zwischen dem DAMG und dem VEB Werkstoffprüfmaschinen Leipzig wegen Ausnahmegenehmigungen für den Export und die Vergabe von Prüfzeichen.- Entwicklung der Industrie in den Kreisen.- Arbeits- und Lebensbedingungen im VEB Porzellanwerk Colditz.- Hochwasser im Juni 1961.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:20 MEZ
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