Engerer Kreiskonvent in Ulm 1715 Juni 21; Allg. Kreistag in Ulm 1715 Juni 28 ff., I (Schreiben; Rechnungen; Quittungen usf.)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 3 Nr. 228
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 3 Marchtal: Reichs-, Kreis- und Kollegialsachen
Marchtal: Reichs-, Kreis- und Kollegialsachen >> I. Circularia 1468-1802
1715
Enthält: Schreiben, Rechnungen, Quittungen. Absender, Aussteller und Adressaten: u. a. Hauptmann Johann Andreas Beßler; Musterschreiber Franz Anton Butsch; die Äbte Isfridus von Allerheiligen [im Schwarzwald], Stephan von Salem; der Abt von Zwiefalten; Maria Elisabetha Butz geb. Martini; Lic. Ernst Friedrich Deber, Rat und Oberamtmann des Kl. Weingarten (für das Kirchen- und Waisen- Oberpflegamt); Johann Franz Engler, Wirt in Alleshausen; Fourier Joseph Anton Frey; Maximilian Fritschner, Wirt in Rechtenstein; Marx Friz; Witwe Anna Mayerin, Franz Haberbosch und Schultheiß Jörg Gaup zu Seekirch; Christoph Gaysser, Bm. zu Riedlingen; Barbier Karl Geiger; Rittmeister Franz de Goldbach; Matthias Haible, Andreas Schelckle, Maria Zimmermann, Johannes Göttling, Tiberius Wurster, Barthlme Strigel, Kramer Andreas Geißer, Schneider Johann Rummel, Ursula Schwindelin, Maria Anna Stuber, Hofschneider Georg Lumper, alle zu Marchtal; Gabriel Martini in Riedlingen; Sor. Maria Josepha,"Mutter" des Franziskanerinnenkl. Reute; Ernst Joseph Mayr, Amtsschreiber, und Bernhard Umbhover, Kanzleiverwalter des Kl. Marchtal; Lic. Umbhover, Oberamtmann des Kl. Marchtal; Bartholomäus Weggenmann, Reiter; Heinrich Hafner; Johannes Treher, Jakob Paur, Maria Müllerin und Matthäus Fuxloch, alle zu Reutlingen[dorf]; Franz Haller, Pfarrer in Ertingen; Franz Dietrich Schneider zu Warthausen, Bruder der Schneiderin zu Untermarchtal; Thomas Haubenstricker [?]; Albrecht Frik, Kreiseinnehmer in Ulm; Sattlermeister Joseph Schenzle; Johann Sultzer und Franz Karl Ignaz Braunegger, beide in Ehingen; Christian Stauder; Johannes Burchmayer; Franz Christoph Sufels, Regimentsquartiermeister; Hans Ulrich Kuntz in Emishofen; Fahnenschmied Sebastian Diehl [oder Theil?]. - Gedr. Mandate der Kreisausschreibenden Bf. Johann Franz von Konstanz und Hz. Eberhard Ludwig von Württemberg betr.: Kammerzielerrückstände, ansteckende Krankheiten, ksl. Verbot (d.d. 1715 Juli 18) von Schmähschriften und dgl. in Glaubens- und Schmähschriften. - Kostenaufstellung des Barbiers Hans Adam Kottmann in Marchtal für Verpflegung, Behandlunng und Arzneien für den verwundeten Jakob Schuemacher; "Erinnerungen und Anmahnungen" des Marchtaler Konvents an den Oberamtmann dieses Klosters; "Project wie die Streiff auf die Jauner und anderes Herren-loses Gesind ... veranstaltet ... werden möge" (Drucks.); versprengte Beil., Denkschriften und dgl. betr. die Matrikularmoderation der Kll. Irsee, Roggenburg, Schussenried, Weingarten und Ochsenhausen, des Fürstentums Hohenzollern-Hechingen, der Reichsstadt Rottweil und des Reichsstädtekollegs des schwäb. Kreises (z.T. Drucks.)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ