Heinrich.Quicke verspricht dem Grafen Wilhelm v. Katzenelnbogen für die ihm vom Grafen verliehene Mühle zu Nieder-Ramstadt jährlich zehn Malter Ko...
Vollständigen Titel anzeigen
90
B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1360 Dezember 6 A
stark besch.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1360 in die Nycolai episcopi
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich.Quicke verspricht dem Grafen Wilhelm v. Katzenelnbogen für die ihm vom Grafen verliehene Mühle zu Nieder-Ramstadt jährlich zehn Malter Korn nach Dornberg oder Zwingenberg zuliefern und den Mühlgraben in Ordnung zu halten. Entrichtet er die genannte Korngülte nicht, kann ihn der Graf dafür pfänden. Zugegen waren der Schultheiß Kype und die Schöffen Johann Kiesel, Herr Jakob, Pfarrer zu Gerau, sein Gehilfe Herr Anthonius und Folcke Scherre
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der genannte Gerauer Pfarrer für den Aussteller und Albrecht Kuche
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Staatsarchiv Koblenz, K. Kopiar 301, Kopie (um 1430) (Fragment). - Ergänzt nach dem Ziegenhainer Repertorium XIII fol. 171
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich.Quicke verspricht dem Grafen Wilhelm v. Katzenelnbogen für die ihm vom Grafen verliehene Mühle zu Nieder-Ramstadt jährlich zehn Malter Korn nach Dornberg oder Zwingenberg zuliefern und den Mühlgraben in Ordnung zu halten. Entrichtet er die genannte Korngülte nicht, kann ihn der Graf dafür pfänden. Zugegen waren der Schultheiß Kype und die Schöffen Johann Kiesel, Herr Jakob, Pfarrer zu Gerau, sein Gehilfe Herr Anthonius und Folcke Scherre
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der genannte Gerauer Pfarrer für den Aussteller und Albrecht Kuche
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Staatsarchiv Koblenz, K. Kopiar 301, Kopie (um 1430) (Fragment). - Ergänzt nach dem Ziegenhainer Repertorium XIII fol. 171
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ