Landesparteitag der Südwest-FDP in Pforzheim
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931004/113
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> März
13. März 1993
Auf dem Landesparteitag der FDP in Pforzheim versuchen sich die Liberalen an der Versöhnung von Ökonomie und Ökologie. KOHN: In den Freiburger Thesen, die Anfang der 70er Jahre von der FDP erarbeitet wurden, hatte die Partei schon ökologische Thesen festgelegt, die aber später dann nicht weiter verfolgt wurden. Die Partei hat diese Entwicklung verschlafen. THEURER: Schon 1981 machten die Jungen Liberalen Vorschläge zur ökologischen Marktwirtschaft, die aber von der Bundespartei nicht aufgenommen worden sind. Sie hatten die Vorstellung, daß der Markt, wenn er die richtigen Rahmenbedingungen besitzt, geeignet ist, Umweltschutz zu produzieren. KOHN: Die Landes-FDP soll sich innerhalb der Bundespartei eine Vorreiterrolle in bezug auf inhaltliche Ziele erarbeiten. Die FDP muß von der reinen Wirtschaftspartei wegkommen. VOHRER: Subventionen, die zur Belastung der Natur beitragen, müssen abgebaut werden. Solche Vorstellungen müssen endlich innerhalb der FDP Platz haben. LERSNER: Der Autofahrer wird öfters darüber nachdenken, noch Auto zu fahren, wenn der Liter Benzin fünf DM kostet. Die Automobilindustrie sollte sich rechtzeitig darauf einstellen, Autos mit weniger Hubraum zu bauen. WIEDEKING: Der Gedanke, durch Einschränkung der Mobilität den Kraftstoffverbrauch als Umweltbelastung zu reduzieren, ist gegen den Menschen, der eigentlich mobil bleiben will, gerichtet. HAUSMANN: "Wir wollen beides in der FDP. Wir wollen Umweltschutz als langfristiges Ziel und wir wollen industrielle Arbeitsplätze in Deutschland."
0:07:45; 0'07
Audio-Visuelle Medien
Pforzheim PF; FDP
Marktwirtschaft
Ökologie
Partei: FDP: Jungliberale
Partei: FDP: Wirtschaftspolitik
Partei; FDP; Landesparteitag 1993
Subvention
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
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