Verschiedene Angelegenheiten freiadeliger Güter und Familien im Fürstentum Nassau-Siegen, in Oranien-Nassau und im Großherzogtum Berg
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 21 I Nr. 81
F 003 Mittelrheinische Reichsritterschaft
Mittelrheinische Reichsritterschaft
1657-1738
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Supplik des kurpfälzischen in Morsbach im Amt Windeck wohnenden Einsassen Johann Dorsch wegen der Besteuerung und Inkatastration des ehemaligen Burgsdorffschen Guts, die Hall genannt, welches Arnestus von Burgsdorff als Possessor des adeligen Stammhauses Ellingen seinen Kindern hinterließ (1691); Schreiben des Johann Dietrich von und zu Holdinghausen an seinen Vetter, den Freiherrn Wolfgang Adolph von Carben, u.a. wegen der Kollekte der freien Ritterschaft (14.08.1668); Konzept eines Schreibens der Freien Reichsritterschaft zu Burg Friedberg an den Freiherrn von Holdinghausen wegen der nassauischen und manderscheid´schen Herrschaften des Prinzen Wilhelm Moritz zu Nassau-Siegen (11.03.1684); Unterlagen zum Rechtsstreit der Reichsritterschaft in der Wetterau und dem Fürsten zu Nassau-Siegen wegen der Religionsfreiheit (1671); Unterlagen zum Rechtsstreit der Reichsritterschaft in der Wetterau mit den Fürsten zu Nassau-Dillenburg, der vormundschaftlichen Regierung Nassau-Hadamars, dem Grafen Valentin ernst zu Manderscheid und Johann Engelbert von Selbach, genannt Quadfasel, wegen des freiadeligen Hauses zu Zeppenfeld (ohne Datum, um 1688); Korrespondenzen und Prozessunterlagen des Philipp Ludolf Wilhelm von und zu der Hees zu St. Thomas bei Andernach wegen seines Rechtsstreits mit dem Kloster Marienrode bzw. mit der Meisterin Maria Ursula von Holdinghausen (1728-1729); Streit zwischen dem Admodiator Johann Peter Droste zu Burgholdinghausen und dem dortigen gewesenen Generaladmodiator Maximilian Joseph Horn, genannt Goldschmidt wegen der im freiadeligen Haus Holdinghausen befindlichen Mobilien (1701); Bericht des Johann Dietrich von und zu Holdinghausen über das Ableben des Freiherrn von Weichs (25.04.1684); Streit zwischen dem Schutzjuden Raphael zu Westerburg und dem Freiherrn von Irmtraut wegen einer Schuldforderung (1731); Schreiben des Freiherrn von Carben zu Staden an die Reichsritterschaft in der Wetterau wegen einer Schuldforderung von den Gebrüdern von Bicken (19.03.1720); Streit zwischen Fürst Johann Moritz zu Nassau-Siegen und den Junkern von Lohe und von Holdinghausen wegen des Eisenzolls (1657); Designation der Aktenschriftstücke im Rechtsstreit zwischen den Gebrüdern Jobst Edmund und Johann Arnold von Brabeck einerseits und den Eheleuten Johann Philipp von und zu der Hees und Maria Rosina von und zu Holdinghausen wegen der Besitzergreifung des freiadeligen Hauses und Gutes Ohle (1711); Unterlagen zum Rechtsstreit der Gebrüder Jobst Edmund und Johann Arnold von Brabeck einerseits und den Eheleuten Johann Philipp von und zu der Hees und Maria Rosina von und zu Holdinghausen wegen der Besitzergreifung des freiadeligen Hauses und Gutes Ohle und wegen Schuldforderungen (1711-1714); Korrespondenzen mit dem Prof. Dr. jur. Paul Theodor Anthoni zu Würzburg wegen des Rechtsstreits Brabeck contra von und zu der Hees (1711); Bericht des Johann Dietrich von und zu Holdinghausen an seinen Vetter zu Burg Friedberg über vorgefallene Gewalttätigkeiten zwischen der kurkölnischen Stadt Gesecke und der zur Herrschaft Büren gehörenden Dorfschaft Steinhausen (28.08.1681); Berichte des Johann Dietrich von und zu Holdinghausen an seinen Vetter zu Burg Friedberg u.a. über die Sache des Freiherrn von Weichs, Differenzen mit den Fürsten zu Nassau-Siegen und andere Angelegenheiten und Beschwerden (03.11.1667, 27.03.1668, 05.07.1672) Schreiben der Reichsritterschaft zu Burg Friedberg an den münsterischen Kammerjunker Damian Hermann von Holdinghausen zu Lützelau wegen einer Restitutionssache der Frau von Holdinghausen, genannt Köttich (1679); Designation der Aktenschriftstücke im Rechtsstreit des Kauf- und Handelsmann Philipp Jacob Haan zu Frankfurt und dem kurmainzischen Hauptmann Jacob Henrich Hartard von Seraing (1738); Rechtsbegründete Vorstellung des Dietrich Philipp Freiherr von Meschede zu Langenau wegen geliehener 2000 Reichstaler vom Kanonikus Victor zu Köln (1710). Korrespondenten u.a.: Freiherr von Hatzfeld (Wildenberg), Einsasse Johann Dorsch (Morsbach), Johann Dietrich von und zu Holdinghausen (Friedberg), Franz Martin Menßhengen, Philipp Ludolph Wilhelm von und zu der Hees, Notar Capsar Hurber (Heddesdorf), Admodiator Johann Peter Droste (Burgholdinghausen), Johann Dietrich von und zu Holdinghausen, Schutzjude Raphael (Westerburg), Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, Johann Philipp von und zu der Hees (Heppenheim), Prof. Dr. jur. Paul Theodor Anthoni (Würzburg), Dietrich Philipp Freiherr von Meschede (Langenau).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:17 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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- Mittelrheinische Reichsritterschaft (Bestand)